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Rettungsaktion für den «Bären»

Ein letzter Rettungsversuch: Im Januar wird eine Genossenschaft gegründet, die den Bären Langnau als Gasthof erhalten soll. Der Erfolg des Vorhabens hängt davon ab, ob die Langnauer Anteilscheine zeichnen werden.

Wird im altehrwürdigen Gasthof bald wieder gewirtet oder bleiben die Türen für immer geschlossen? Bis im Frühling dürfte diese Frage geklärt sein.
Wird im altehrwürdigen Gasthof bald wieder gewirtet oder bleiben die Türen für immer geschlossen? Bis im Frühling dürfte diese Frage geklärt sein.
Walter Pfäffli

«Die Langnauerinnen und Langnauer haben es in der Hand, ob der ‹Bären› ein Gasthof bleibt oder nicht», sagt Madeleine Ryser. Die Leiterin des Heimatmuseums Chüechlihus gehört zu den Initianten, die sich in der IG Bären zusammengeschlossen haben. Diese IG wurde vor über zwei Jahren gegründet, zu einer Zeit also, als der «Bären» neben dem Chüechlihus noch offen war, aber zum Verkauf stand. Die IG arbeitete ein Projekt aus, mit dem sie das Lokal dem Dorf als Gasthof hätte erhalten wollen. Doch wegen der Preisvorstellungen der damaligen Besitzer sei das Vorhaben nie über die Planungsphase hinausgekommen, sagte Madeleine Ryser an einer Medienkonferenz. Und dann gingen die Besitzer in Konkurs, der «Bären» ging zu, und im April dieses Jahres wurde er versteigert. Seither sucht die Ölpool AG als neue Besitzerin einen Investor.

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