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Rot-Grün-Mitte übernimmt die Mehrheit

Im Burgdorfer Gemeinderat hat eine bürgerliche Mehrheit eine lange Tradition. Mit dieser hat das Stimmvolk nun für mindestens vier Jahre gebrochen. Damit übernimmt Rot-Grün-Mitte in der Stadtregierung das Kommando.

Trost nach der Niederlage: Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch baut den abgewählten FDP-Gemeinderat Martin Kolb auf und dankt ihm für seine engagierte Arbeit in der Burgdorfer Regierung.
Trost nach der Niederlage: Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch baut den abgewählten FDP-Gemeinderat Martin Kolb auf und dankt ihm für seine engagierte Arbeit in der Burgdorfer Regierung.
Walter Pfäffli

Der amtierende Burgdorfer Gemeinderat, der seit 2009 die Stadt regiert, muss sich nicht viel vorwerfen lassen. Er hat in den letzten vier Jahren nicht zuletzt die Finanzlage der Stadt verbessert und sich dafür auch gute Noten von allen Parteien verdient.

Das Stimmvolk sah es anders: Es hat am gestrigen Wahlsonntag im Gemeinderat einen Machtwechsel herbeigeführt. Das für diese Wahlen neu gegründete Bündnis Rot-Grün-Mitte (RGM) war auf der ganzen Linie erfolgreich und brachte alle vier Kandidaten in die Regierung. Es sind dies der bestgewählte Andrea Probst (GFL, bisher), Annette Wisler Albrecht (SP, bisher), Sprengkandidat Martin Aeschlimann (EVP, neu) und die bereits vorher still gewählte Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch (SP). Mit den vier Gemeinderatssitzen übernimmt RGM in der siebenköpfigen Stadtregierung erstmals seit acht Jahren wieder die Mehrheit.

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