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Schnee bringt Zelt-Crew ins Schwitzen

Das Wetter spielt den Machern von «Das Zelt» übel mit: Wegen des Schneefalls hat sich der Aufbau der mobilen Kulturplattform gestern verzögert. Bis Freitag muss alles fertig sein – notfalls wird auch in der Nacht gearbeitet.

Die Zeltstadt wird in Langenthal zur Schneestadt. Die weisse Pracht hielt die Bauequipe gestern den ganzen Tag auf Trab. Bis Freitag muss alles fertig sein.
Die Zeltstadt wird in Langenthal zur Schneestadt. Die weisse Pracht hielt die Bauequipe gestern den ganzen Tag auf Trab. Bis Freitag muss alles fertig sein.
Thomas Peter

«Wichtig ist, dass man den Humor nicht verliert.» Dick eingepackt in Mütze und Winterjacke steht Mauro Parente auf dem Markthallenplatz. Seinen Blick hat der technische Leiter von «Das Zelt» gegen den Himmel gerichtet. Und von dort kommt nichts, was ihn freuen könnte. Es schneit. Und es ist bitterkalt in Langenthal.

Gestern hat Mauro Parente den Aufbau der weissen Zeltstadt an die Hand genommen. 16 Helfer standen ihm zur Seite. Büez hatten sie mehr als genug, denn die mobile Kulturplattform umfasst nicht weniger als elf Pavillons, ein Showzelt und ein Eingangszelt. Bis morgen Freitag muss alles fertig sein. Dann steigt die Premiere mit der «Famiglia Dimitri».

Tonnen von Bern angekarrt

Über 250 Tonnen Material mussten vom letzten Spielort auf der Berner Allmend nach Langenthal gekarrt werden. Sechzehn Auflieger und vier Zugfahrzeuge standen im Einsatz, wobei nur drei Lastwagen gleichzeitig fahren konnten. Der vierte blieb in Bern und rangierte die Auflieger.

Normalerweise ist der Aufbau der Zeltstadt schnell abgeschlossen, in Langenthal aber dauerts ein bisschen länger. Problematisch sei vor allem der Schnee, sagt Parente. «Beim Aufbau des Hauptzeltes könnten die Wände zu schwer werden und reissen.»

Allen Widrigkeiten zum Trotz: Bis gestern Abend war die Hülle des mobilen Theaters grösstenteils fertig, heute kommt die Inneneinrichtung hinzu. Dazu gehören die Showbühne, die Beleuchtung und die 900 Sitze, die aufgestellt werden müssen. Mauro Parente: «Falls die Zeit knapp wird, arbeiten wir auch in der Nacht. Am Freitag sind wir bestimmt fertig.»

Duo Fischbach ausverkauft

Für Langenthal hat «Das Zelt» ein hochkarätiges Programm zusammengestellt (wir berichteten). Vom 15. bis am 23.Januar sind acht Vorstellungen angesagt. Bereits ausverkauft ist der Abend mit dem Duo Fischbach (21.Januar), ein paar Karten wurden kurzfristig für Massimo Rocchi frei (18. und 19.Januar), sie können via Ticketcorner gekauft werden.

Tickets noch erhältlich

Für alle anderen Abende gebe es noch genügend freie Plätze, sagt Ursula Paly, Mediensprecherin von «Das Zelt». Mit dem bisherigen Vorverkauf sei sie dennoch sehr zufrieden. «Schliesslich sind wir zum ersten Mal in der Stadt Langenthal. Da ist es nicht einfach, genau abzuschätzen, wie das Publikum auf ein solches Programm reagiert.»

Das Programm. 15.Januar, 20 Uhr: La Famiglia Dimitri. 16.Januar, 20 Uhr: Rolf Schmid. 17.Januar, 11 Uhr: Linard Bardill. 17.Januar, 20 Uhr: Das Zelt, Comedy Club. 18./19.Januar, 20 Uhr: Massimo Rocchi. 21.Januar, 20 Uhr: Duo Fischbach. 22.Januar, 20 Uhr: Bliss. 23.Januar, 20 Uhr: Swiss Caveman.

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