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Schon zu Gotthelfs Zeiten war das Wasser eine heimtückische Geliebte

Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig. Es kann aber auch immense Schäden anrichten. So wie etwa im letzten Sommer im Emmental. Oder 1837. Das Regionalmuseum Chüechlihus widmet sich den beiden Gesichtern des Wassers.

Ein Fachmann referiert: Demian Schneider, Projektleiter Wasserbau beim Oberingenieurkreis IV in Burgdorf.
Ein Fachmann referiert: Demian Schneider, Projektleiter Wasserbau beim Oberingenieurkreis IV in Burgdorf.
Olaf Nörrenberg

«Wasser ist der Ursprung aller Dinge», zitiert Heinz Ruefer, Präsident der Museumskommission im Langnauer Regionalmuseum Chüechlihus, den Philosophen Thales von Milet. Und was den griechischen Gelehrten bereits vor rund 2500 Jahren beschäftigte, ist heute nicht minder aktuell.

So widmet das Chüechlihus in Langnau dem kühlen Nass die aktuelle Sonderausstellung «Wasserkraft – Wassernot». Wasser sei lebensnotwendig, doch auch ambivalent, räumt Ruefer anlässlich der Vernissage am Freitagabend ein. «Einerseits kann Wasser als Kraft für die Energiegewinnung gebraucht werden, andererseits können unkontrollierte Wassermengen riesige Schäden anrichten.»

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