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Sie entscheidet, wer bevormundet wird

Seit Anfang Jahr wacht Verena Schwander darüber, dass die Menschen im Emmental die richtge Unterstützung erhalten. Die von ihr geleitete neue Behörde überprüft sämtliche Dossiers der Vormundschaftsbehörden.

Verena Schwander muss zum Teil heikle und einschneidende Entscheide fällen.
Verena Schwander muss zum Teil heikle und einschneidende Entscheide fällen.
Thomas Peter

Man hätte gerne etwas mehr erfahren über Verena Schwander. Wer ist die Frau, die seit dem 1. September 2012 der neu geschaffenen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Region Emmental vorsteht? Verena Schwander verrät, dass sie 56-jährig ist und im Bernbiet wohnt. Das muss reichen. Mehr gibt sie von ihrer Person nicht preis. Das hat mit ihrem Beruf zu tun. Als Präsidentin der KESB verantwortet sie Entscheide, die für die Betroffenen einschneidend sein können – und wahrscheinlich nicht immer verstanden werden. Verständlich deshalb, dass Verena Schwander vermeiden will, mit zu offenherzigen Auskünften allenfalls später privat bedrängt zu werden.

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