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Solätte: Mann bei Raubüberfall mit Messer angegriffen

Die Kantonspolizei Bern musste am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag rund um die Solätte in Burgdorf mehrmals ausrücken. Es kam zu verschiedenen Auseinandersetzungen, sowie einem Raubüberfall.

Im Zuge der Solätte in Burgdorf ist es am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen.
Im Zuge der Solätte in Burgdorf ist es am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen.
Walter Pfäffli

Im Zuge der Solätte in Burgdorf ist es am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen. Die Polizei wurde zu mehreren Auseinandersetzungen gerufen, wie die Kantonspolizei Bern am Dienstagnachmittag mitteilte. In den Auseinandersetzungen sei mindestens eine Person verletzt worden.

Kurz nach 19 Uhr hat sich am Montag zudem ein Raubüberfall ereignet. Ein Mann wurde beim Raub seines Portemonnaies mit einem Messer verletzt. In diesem Zusammenhang wurden zwei Frauen und ein Mann angehalten und vorübergehend festgenommen. Der genaue Tatablauf wird von der Polizei abgeklärt.

Im Rahmen der Solätte wurden mehreren Personen eine Anzeige wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Ab 2 Uhr morgens recht ruhig

Die Nacht nach dem traditionsreichen Burgdorfer Volksfest stand in diesem Jahr unter besonderer Beobachtung. Der Burgdorfer Gemeinderat hatte nämlich Anfang Mai bekanntgegeben, wegen zahlreicher Probleme in den Vorjahren verbiete er in diesem Jahr die bisher übliche Freinacht nach der Solennität.

Urs Lüthi, der Leiter der Burgdorfer Einwohner- und Sicherheitsdirektion, sagte am Dienstag dem Regionaljournal Bern Freiburg Wallis des Schweizer Radios, er habe Kenntnis von fünf Schlägereien, zwei Raubüberfällen und einem Einbruchversuch.

Lüthi zog dennoch ein teilweise positives Fazit der Nacht, in der die Wirte ihre Gaststätten schon um zwei Uhr morgens schliessen mussten. Ab diesem Zeitpunkt habe es «massiv» weniger Leute in der Altstadt gehabt und deshalb auch weniger Vorfälle als in anderen Jahren.

Freinacht-Verbot bewährt

In anderen Jahren sei es ab zwei Uhr morgens «erst richtig losgegangen». Für Lüthi hat sich deshalb das Verbot der Freinacht «klar bewährt». Doch sei das weitere Vorgehen nun zu prüfen.

Daniela Siegrist, Sprecherin der Kantonspolizei Bern, bestätigte Lüthis Angaben in diesem Punkt. Nach zwei Uhr morgens sei tatsächlich nicht mehr viel passiert, sagte sie auf Anfrage. Der Raubüberfall mit dem Verletzten wurde laut der Mitteilung der Polizei um zirka 19 Uhr begangen.

pd/sda/jzu

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