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Strasse frei für die Skater

Am Sonntagnachmittag konnten die Skater nach Herzenslust die Alleestrasse hinunterfahren – und ein Schlepplift brachte sie stracks wieder nach oben.

Am Sonntag gehörte die Alleestrasse den Skatern, die sich bei hochsommerlichen Temperaturen den Fahrtwind um den Kopf säuseln liessen.
Am Sonntag gehörte die Alleestrasse den Skatern, die sich bei hochsommerlichen Temperaturen den Fahrtwind um den Kopf säuseln liessen.
Andreas Marbot

Ein ungewöhnliches Bild: Mit rund 40 Stundenkilometern brettert eine Gruppe junger Männer die Alleestrasse in Langnau hinunter. Obwohl Skater eigentlich nur auf schwach befahrenen Nebenstrassen fahren dürfen, tun die Sportler nichts Illegales, denn an diesem Sonntagnachmittag ist die Alleestrasse während einiger Stunden für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Idee für diesen besonderen Longboard-Test hatte Peter Werren, Inhaber des örtlichen Sportgeschäftes Blue Wave. «Als ich 10 Jahre alt war, hat mir meine Schwester aus den USA ein Skateboard heimgebracht», erklärt der 43-Jährige. Seither habe er immer Rollbrett gefahren, egal, ob es gerade angesagt war oder nicht.

«Zurzeit boomen alle Boards», sagt Werren und erklärt den Unterschied. «Das Longboard ist mit rund einem Meter Länge deutlich länger als das normale Skateboard.» Für den kostenlosen Test stehen 20 Longboards zur Verfügung. Gefahren werden kann auch mit dem eigenen Brett. Und das i-Tüpfelchen für die Fahrer ist: Sie können sich mit einem Kinderschlepplift die rund 400 Meter lange Strecke hinaufziehen lassen. Daniel Rüegsegger aus Signau, der schon an manchem Longboard-Anlass anzutreffen war, hält fest: Einen Lift für Skater habe er noch nie gesehen.

BZ/jgr

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