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Vanessa Messerli gewinnt Aemmechic

Vanessa Messerli aus Münsingen gewann das vierte Aemmechic-Finale in Kirchberg. 18 Frauen machten mit.

Sie war die letzte der 18 Finalistinnen. In roter Abendrobe betrat sie die Bühne und fiel bereits durch ihre Bühnenpräsenz auf. Trotz Halsschmerzen klang ihre Stimme soulig, frisch und klar. Mit «Hurt» von Popprinzessin Christina Aguilera, räumte Vanessa Messerli aus Münsingen gleich zweimal ab. Sie gewann den vierten Gesangsevent Aemmechic und konnte auch noch den Publikumspreis mit nach Hause nehmen. Beide Auszeichnungen stelle sie in ihrem Zimmer auf, sagte die 24-Jährige. Die zierliche Frau mit asiatischen Wurzeln – ihre Mutter stammt aus den Philippinen – hat schon bei anderen Anlässen Spitzenplätze ersungen. «Singen macht glücklich», antwortete Messerli auf eine entsprechende Frage von Moderator Willy Beutler. Mit den Teilnahmen an solchen Veranstaltungen wolle sie ihren «Stand» beobachten. Obwohl es am Samstagabend nicht ihr erster Sieg war, sei das Glücksgefühl jedes Mal «einzigartig», sagte die Hairstylistin. Besonders freue sie sich auf die Aufnahme der Single, die der Erstplatzierten winkte. «Sie hätte es nicht besser machen können», lobte ihre Gesangslehrerin Erika Kipfer.

Im Hexenkessel

Zeitweise glich der ausverkaufte Kirchberger Saalbau einem Hexenkessel. Es wurde geklatscht, gepfiffen und mit Glocken geläutet. Die «Stimme» des Publikums wurde in Dezibel gemessen und in der Auswertung mit 40 Prozent gewichtet. Die Benotung der vierköpfigen Jury zählte zu 60 Prozent. Und wer am meisten Dezibel erzielte, bekam den Publikumspreis verliehen.

Wie ein Presslufthammer

107,3 Dezibel wurden bei Vanessa Messerli gemessen. So laut rattert ein Presslufthammer. Das Resultat widerspiegelte die Fairness der 600 Zuschauer. Denn anders als einige Herausforderinnen war Messerli nur mit wenigen Fans angereist. Die Outfits waren sexy und teilweise extravagant. Das Repertoire der Teilnehmerinnen reichte von Anastacia über Ray Charles bis zu Alicia Keys. Auch Klassiker wie »Highway to Hell» von AC/DC wurden live zu Musik ab CD vorgetragen. Einige Sängerinnen hatten Mühe, den richtigen Ton zu treffen.

Mutlose Männer

Einige Finalistinnen hatten bereits am letzten Aemmechic teilgenommen. «Nur die Erst- bis Drittplatzierten dürfen nicht mehr mitmachen», sagte Organisator Martin Hertig von Musik Hertig Lyssach. Auffällig war, dass am Samstag nur junge Frauen auf der Bühne standen. Schon am Casting, an dem 185 Leute teilnahmen, waren nur zehn Männer dabei. «Vielleicht fehlt ihnen der Fiduz», sagte Hertig.

Den zweiten Rang belegte Daniela Varandas aus Moosseedorf mit «Hoy» von Gloria Estefan. Dritte wurde Fabienne Zehnder aus Koppigen. Sie sang «Everytime We Touch» von Cascada.

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