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Verdächtigte Obstbauern entlastet

Nun ist geklärt, wie das verbotene Kontaktgift Fipronil in die Umwelt gelangte: Spuren davon gerieten in gängige Obstbaum-Spritzmittel, die in Brasilien hergestellt werden.

In der Region Zäziwil kam es zweimal zu einem Bienensterben. Ende April 2014 starben alle Bienen im Bienenhaus von Jakob Fankhauser. Im Mai 2015 starben erneut mehrere Völker.
In der Region Zäziwil kam es zweimal zu einem Bienensterben. Ende April 2014 starben alle Bienen im Bienenhaus von Jakob Fankhauser. Im Mai 2015 starben erneut mehrere Völker.
Urs Baumann
Betrübt schaut Werner Leuenberger auf die zahlreichen toten Bienen im Stand seines Kollegen Jakob Fankhauser. (30.4.2014)
Betrübt schaut Werner Leuenberger auf die zahlreichen toten Bienen im Stand seines Kollegen Jakob Fankhauser. (30.4.2014)
Urs Baumann
Nach aufwendigen Analysen wurde der Grund  gefunden: Ein Giftcocktail aus Pestizidrückständen wurde den Bienen zum Verhängnis.
Nach aufwendigen Analysen wurde der Grund gefunden: Ein Giftcocktail aus Pestizidrückständen wurde den Bienen zum Verhängnis.
Urs Baumann
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Abertausende von Bienen waren im Frühling am verbotenen Kontaktgift Fipronil gestorben. Spuren davon waren auf Blättern von Obstbäumen gefunden worden. Dass Fipronil einfach durch die Luft auf Obstbäume gelangt, schien den Imkern in der Region unwahrscheinlich. Aber für die Staatsanwaltschaft war der Fall des mysteriösen Bienensterbens in und um Zäziwil im September abgeschlossen. Die Imker verlangten jedoch weitere Recherchen und drohten damit, notfalls bis vor Bundesgericht zu gehen.

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