Zum Hauptinhalt springen

Von der alternativen WG zur Institution

Das Heim Calendula in Herzogenbuchsee rüstet sich für die Zukunft. Gegen dreihundert Psychischkranke haben hier in 25 Jahren ein Dach über dem Kopf, Betreuung und Beschäftigung gefunden.

Einst nannte man ihn einen «Spinner», heute leitet Thomas Kiener das Heim Calendula bereits seit 25 Jahren.
Einst nannte man ihn einen «Spinner», heute leitet Thomas Kiener das Heim Calendula bereits seit 25 Jahren.
zvg

Während in Berlin die Mauer fiel, setzten Thomas und Sylvia Kiener-Thomann in Wangen an der Aare auf eine alternative Wohnform. Überzeugung trieb die beiden dazu an, die Therapeutische Lebensgemeinschaft Friedberg für psychisch kranke Menschen ins Leben zu rufen. Zuvor nämlich hatte Thomas Kiener in der Waldau im Rahmen eines aufsehenerregenden Pilotprojekts Schwerstchronischkranke in der Klinik auf ein Leben in einer externen Wohngemeinschaft vorbereitet und begleitet. Dies bestärkte ihn darin, ein eigenes Projekt in der Tradition der Sozialpsychiatrie zu initiieren. «Man hielt mich für einen Spinner», sagt Kiener.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.