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Wahlen 2014: 162 wollen, aber nur 15 können

43 Frauen und 119 Männer aus dem Wahlkreis Emmental treten am 30.März zu den Grossratswahlen an, doch nur 15 Sitze können erobert werden. 12 Bisherige wollen ihren Sitz im Parlament verteidigen.

Der amtierende Grossratspräsident Bernhard Antener tritt nicht mehr an.
Der amtierende Grossratspräsident Bernhard Antener tritt nicht mehr an.
Andreas Marbot

Jetzt steht es fest: Im Wahlkreis Emmental kämpfen am 30.März 162 Kandidierende auf 12 Wahllisten um die 15 Emmentaler Sitze im 160-köpfigen Kantonsparlament. Weil nur 43 Frauen antreten, liegt deren Anteil mit 26,5 Prozent deutlich unter dem kantonalen Mittel von 33,3 Prozent.

Im Emmental wird der Kampf der Neukandidierenden um die 15 Sitze besonders hart werden. Der Grund: 12 Bisherige wollen ihren Sitz im Grossen Rat verteidigen. Nur gerade Alfred Gerber (SVP, Gohl), Franz Haldimann (BDP, Burgdorf) und Bernhard Antener (SP, Langnau) treten nicht mehr an. Haldimann will nicht mehr kandidieren, Gerber (seit 1999 im Grossen Rat) und Antener (seit 1998) dürfen wegen der parteiintern geltenden Amtszeitbeschränkung nicht mehr antreten.

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