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Wenn die Jugend Fragen stellt

Wo kann man in der Bildung noch sparen? Wie kann es sein, dass man ein Anliegen unterstützt, aber anders abstimmt? Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Langenthal fühlen sechs Grossratskandidierenden auf den Zahn.

Direkte Fragen, bekannte Argumente: Die sechs Grossratskandidatinnen und -kandidaten werden von den Sekundanern vor 250 Schülerinnen und Schülern zu Zielen und Haltung befragt.
Direkte Fragen, bekannte Argumente: Die sechs Grossratskandidatinnen und -kandidaten werden von den Sekundanern vor 250 Schülerinnen und Schülern zu Zielen und Haltung befragt.
Thomas Peter

Selten treten Lokalpolitiker vor rappelvollen Sälen auf – das Zuschauerinteresse hält sich bei Wahlveranstaltungen in reichlich überschaubaren Grenzen. Umso ungewohnter das Bild in der Aula der Gewerbeschule Langenthal: Hier sitzen 250 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten dicht an dicht, um Politik live zu erleben. Geballtes Wählerpotenzial. Zugegebenermassen ist der Anlass für alle Sekundaner und Primaner obligatorisch. Ihre Anwesenheit also auf reine Neugier und pures Interesse zu reduzieren wäre schlicht falsch. Dennoch ist er für viele von ihnen mehr als bloss ein simpler Pflichttermin – führen doch die Schülerinnen und Schüler des Ergänzungsfachs Geschichte Sekunda das Wahlpodium selber durch.

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