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Wie landete das Auto auf dem Dach?

In Wangenried sorgt derzeit ein Auto auf dem Dach für Irritation. Beim vermeintlich verunfallten Jaguar war weder Glatteis noch überhöhte Geschwindigkeit schuld.

Auf den ersten Blick sieht es nach einem spektakulären Unfall aus. Zum Glück aber handelt es sich bei diesem «falschparkierten» Jaguar um eine beabsichtigte Installation.
Auf den ersten Blick sieht es nach einem spektakulären Unfall aus. Zum Glück aber handelt es sich bei diesem «falschparkierten» Jaguar um eine beabsichtigte Installation.
Urs Gasche
Das Werk steht auf dem Grundstück von Künstler Reto Bärtschi in Wangenried. Im Frühling wird das Auto in Einzelteile zerlegt, bevor es zu einem anderen Kunstwerk mutiert: Bärtschi will ein Gesicht konstruieren.
Das Werk steht auf dem Grundstück von Künstler Reto Bärtschi in Wangenried. Im Frühling wird das Auto in Einzelteile zerlegt, bevor es zu einem anderen Kunstwerk mutiert: Bärtschi will ein Gesicht konstruieren.
Urs Gasche
Bereits acht Wochen nach dem Spatenstich ist Bärtschi schon in das Werk- und Wohnatelier eingezogen. In den nächsten zwei Jahren baut der Wangenrieder auf dem Areal zudem ein Fensterhaus und einen 15 Meter hoher Aussichtsturm.
Bereits acht Wochen nach dem Spatenstich ist Bärtschi schon in das Werk- und Wohnatelier eingezogen. In den nächsten zwei Jahren baut der Wangenrieder auf dem Areal zudem ein Fensterhaus und einen 15 Meter hoher Aussichtsturm.
Olaf Nörrenberg
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Als Urs Gasche am Dienstag mit seinem Auto bei Nebel und Glatteis durch Wangenried fuhr, entdeckte er neben einer Baustelle ein Auto, das auf dem Dach lag. Ein Unfall? Zum Glück nicht. Wie sich später herausstellte, wurde der Wagen bewusst auf dem Dach «parkiert».

Das spektakuläre Objekt steht auf dem Grundstück des Künstlers Reto Bärtschi und ist nur vorläufig so «deponiert». Wie der 43-Jährige auf Nachfrage von Redaktion Tamedia erklärte, werde der Jaguar im Frühling zerlegt. Aus den Einzelteilen will der Künstler ein Gesicht konstruieren.

Der «verunfallte Jaguar» soll als Hingucker die Vorbeifahrenden darauf hinweisen, dass auf dem Areal etwas im Gang ist: Dort entsteht in den nächsten zwei Jahren das Projekt Kunst-Hof. Gerade mal acht Wochen nach dem Spatenstich ist Bärtschi Mitte Dezember bereits in das Werk- und Wohnatelier eingezogen, in 14 Tagen soll es fertig werden.

Zudem wird der Kunst-Hof um ein sogenanntes Fensterhaus und einen 15 Meter hohen Aussichtsturm ergänzt. Mit dem Projekt will Bärtschi jungen Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eine Förderplattform bieten.

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