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Wo die Babyboomer längst tot sind

Der Pillenknick prägte in den 1960er-Jahren die Entwicklung der Geburtenzahlen in der Schweiz. Im Oberaargau war er zwar auch festzustellen – davor aber kein eigentlicher Babyboom.

Im Oberaargau fand Der Babyboom bereits 1876 statt, in der Region Huttwil 1846.
Im Oberaargau fand Der Babyboom bereits 1876 statt, in der Region Huttwil 1846.
Grafik fri/ Quelle Bernhist
Gburten pro Jahr in der schweiz
Gburten pro Jahr in der schweiz
Grafik fri/ Quelle Bundesamt für Statistik
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Der grösste Jahrgang aller Zeiten trete 2015 über die Schwelle zur «Problemzone Ü-50», schrieb Jürg Steiner in dieser Zeitung am 27.Dezember letzten Jahres. 1964 war der letzte Jahrgang des Babybooms und der erste vor dem Pillenknick.

Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen das, was Jürg Steiner meint, in der Tat geradezu lehrbuchmässig (siehe Grafik Geburten pro Jahr): Bis 1964 steigen die Zahlen der Geburten in der Schweiz an, bis auf einen Höchstwert von 112890 Babys. Danach fallen sie wieder und pendeln sich unter 80000 Neugeborenen pro Jahr ein. Die Zahl aus dem Jahr 1964 ist die höchste, die je in einem Jahr erfasst wurde, so weit wie die Statistik auf der Homepage des Bundesamtes für Statistik zurückreicht, und das ist immerhin bis ins Jahr 1803.

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