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Zwei Hunde sorgen auf der Alp für ein ruhiges Züchterleben

Der Wolf ist zurück im Berner Oberland. Immer mehr Schafzüchter schützen deshalb ihre Herden mit Hunden. Erste Erfahrungen mit Herdenschutzhunden haben die Züchter aus Konolfingen gesammelt. Ein Augenschein im Oberländer Wolfsrevier.

Die beiden Herdenschutzhunde Ferox (hinten) und Campanella begrüssen Bergvogt Hansueli Hofer auf der Alpweide Wildenstein. Zweimal pro Woche kontrollieren die Mitglieder der Schafzuchtgenossenschaft Konolfingen die Schafherde und die Futterautomaten der Hunde.
Die beiden Herdenschutzhunde Ferox (hinten) und Campanella begrüssen Bergvogt Hansueli Hofer auf der Alpweide Wildenstein. Zweimal pro Woche kontrollieren die Mitglieder der Schafzuchtgenossenschaft Konolfingen die Schafherde und die Futterautomaten der Hunde.
Walter Dietrich

Die Anspannung ist verflogen. Nicht, weil die Gruppe den halbstündigen Marsch hinauf auf den Bergsattel hinter sich gebracht hat. Den Aufstieg sind sich die Mitglieder der Schafzuchtgenossenschaft Konolfingen längst gewohnt. Die Erleichterung stellt sich ein, weil die Züchter ihre Schafherde auf der Alp Wildenstein erblickt haben. Die 157 Tiere sind wohlauf. Keine Selbstverständlichkeit in der rauen Bergwelt: Der Wind bläst an diesem Mittwoch kalt über den Grat. Das Thermometer stieg am Morgen nur knapp über den Gefrierpunkt. Weit unten im Simmental liegt Därstetten im Schatten der Berge. Im Rücken der Schafzüchter thront das Stockhorn, und der Oberstockensee gleicht mehr einem schwarzen Loch denn einem klaren Bergsee.

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