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Als der Bären Flüchtlinge aufnahm

Der Bären blickt auf eine 600-jährige wechselvolle Geschichte zurück. In Jeremias Gotthelfs «Schwarzer Spinne» spielte der Gasthof ebenso eine Rolle wie später für Jugendliche aus Sri Lanka, die darin Unterschlupf fanden.

Geschlossene Fensterläden, verwitterte ­Fassade. 1988, als die Aufnahme rechts gemacht wurde, stand der Bären leer. Nach der Renovation 1990 ­erstrahlte der geschichtsträchtige Bären in neuem Glanz. Seit 1995 ist die Liegenschaft im Besitz der Familie Hiltbrunner. Fotos: Guido Pelli/Thomas Peter

Heute floriert der Landgasthof Bären in Sumiswald. Aber das war nicht immer so. In den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts kehrten immer weniger Gäste ein, und 1988 wurde das Restaurant sogar geschlossen. «Im Jahr darauf zogen über fünfzig, überwiegend minderjährige Kriegsflüchtlinge aus Sri Lanka in die Liegenschaft», erinnert sich Dieter Sigrist.

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