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Angeklagte bekam Lob – und ihre Strafe

Jahrelang griff die Frau in die Kasse einer Wohnbaugenossenschaft. Dann zeigte sie sich selber an. Das Regional­gericht Emmental-Oberaargau verurteilte sie nun zu 18 Monaten bedingt.

Das Regionalgericht Emmental-Oberaargau behandelte am Mittwoch den Fall einer Kassiererin, die sich bei einer Wohnbaugenossenschaft bereicherte.
Das Regionalgericht Emmental-Oberaargau behandelte am Mittwoch den Fall einer Kassiererin, die sich bei einer Wohnbaugenossenschaft bereicherte.
Thomas Peter

Die Lektüre der Anklageschrift liess Böses erahnen: Als Kassierin und Buchhalterin einer Burg­dorfer Wohnbaugenossenschaft habe die 58-jährige Schweizerin zwischen Januar 2009 und Fe­bruar 2015 «die ihr anvertrauten Gelder in Höhe von CHF 1 189 585.50 unrechtmässig verwendet», indem sie Barbezüge für private Zwecke tätigte, eigene Einkäufe und Auslagen bezahlte und Überweisungen auf Konten von Familienmitgliedern tätigte.

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