Das «Bärewirts Töchterli» wird erneut aufgeführt

Signau

Bald sind es zehn Jahre seit dem letzten Theater in Signau. Die Organisation für 2020 hat bereits begonnen.

Hier auf dem Hämeli sind die Schauspieler auch nächstes Jahr wieder im Einsatz. Foto: Hans Wüthrich

Hier auf dem Hämeli sind die Schauspieler auch nächstes Jahr wieder im Einsatz. Foto: Hans Wüthrich

Die Anwohner hatten etwas anderes erwartet, als sie vom Theaterverein Signau zu einem Infoanlass eingeladen wurden. Zur Verwunderung vieler begrüsste nämlich nicht der Theaterverein die Besucher, sondern der fast gleichnamige Verein Freilichttheater Signau.

Der Grund dafür: Der Theaterverein Signau hatte den Verein Freilichttheater Signau bereits 2017 um Mithilfe angefragt. Diesen sah man durch seine Erfahrung bei Theateraufführungen unter freiem Himmel als optimalen Partner an. Die Produktionsleitung sowie die Organisation von «Bärewirts Töchterli» übernimmt nun der Freilichttheater-erprobte Club. 

Geplant sind Sitzplätze für gut 400 Besucher. Ebenso wird überlegt, Marktstände auf dem Gelände aufzustellen.

Die Inszenierung wird traditionell alle zehn Jahre aufgeführt. Dieses Mal wird sie auf dem Gelände vor dem Gasthof zum Bären stattfinden. Momentane Ideen zu Tribünen rechts der Front und vis-à-vis auf der anderen Strassenseite sind noch nicht bestätigt. Geplant sind Sitzplätze für gut 400 Besucher. Ebenso wird überlegt, Marktstände auf dem Gelände aufzustellen, und auch die Bewirtung im Gasthof muss noch durchdacht werden.

Gesperrte Strassen

Auch der Dorfkern mit der Strasse Richtung Bowil ist im Bühnenbild vorgesehen. Dazu wird während der Aufführung die Strasse komplett gesperrt. Während der Aufbauzeit sowie während der Spielwochen werden die Anwohner mit einigen Einschränkungen rechnen müssen.

Nur mithilfe der betroffenen Anwohner und Grundeigentümer sowie durch das Mittragen der Bevölkerung könne so ein Ereignis durchgeführt werden, betont Produktionsleiter Hans Flückiger mehrmals.

Aktuell ist auch die Frage, wer welche Rolle spielen wird. «Wir rechnen mit 100 bis 120 spielenden und helfenden Personen», sagt Barbara Bircher vom Regieteam. Am 1. Juni findet dazu der nächste Infoabend im Restaurant Bahnhof Signau statt. Die Organisatoren hoffen besonders auf junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren und auf viele Schulkinder.

Zurzeit sieht die Grobplanung den Aufbau ab April 2020 vor. Ab Mitte Mai könnte dann bereits zwei- bis dreimal pro Woche auf dem Spielgelände geprobt werden. Während fünf bis sechs Wochen wird das Stück anschliessend an mehreren Tagen pro Woche aufgeführt.

Berner Zeitung

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