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Das Becken wird gebraucht

Für 1,1 Millionen Franken soll das Lernschwimmbecken saniert werden. In zwei Wochen wird darüber abgestimmt. Als Gradmesser funktionierte die Gemeindeversammlung.

Lützelflüh will sein Lernschwimmbecken sanieren. Kostenpunkt: 1,1 Millionen Franken.
Lützelflüh will sein Lernschwimmbecken sanieren. Kostenpunkt: 1,1 Millionen Franken.
Thomas Peter

Das wichtigste Anliegen des ­Gemeinderates kam zuletzt zur Sprache: die Sanierung des ­Lernschwimmbeckens. Seit den 70er-Jahren lernen in diesem Becken nicht nur die Schüler aus Lützelflüh schwimmen, sondern gegen ein Entgelt auch jene aus den umliegenden Gemeinden. Wegen des Hubbodens seien die Bedingungen für die Kleinen genauso wie für Teilnehmer von Kursen ideal, erklärte Gemeindepräsident Andreas Meister (SVP) während der Gemeindeversammlung.

Das Becken sei zu 85 Prozent ausgelastet, informierte er die 42 anwesenden Stimm­berechtigten. Nun soll es erneuert werden, was Kosten von 1,1 Millionen Franken nach sich zieht. Wegen der Höhe des Betrags wird am 10. Juni darüber abgestimmt. Meister erwartet Zustimmung an der Urne. Dieser Erwartung schlossen sich ein Lehrer und zwei Vertreter von Parteien an.

Ihr Tenor: Das Lernschwimmbecken wird gebraucht. Die Alternative bestehe darin, dass Kosten für den Transport der Schwimmschüler in eine andere Gemeinde und für deren Eintritt in eine anderen Badi anfallen.

Wesentlich weniger Minus

Bei einem Aufwand von 14 Millionen weist die Gemeinderechnung ein Defizit von 255'000 Franken aus. Das ist besser als erwartet, sollte das Minus gemäss dem Budget doch rund 300'000 Franken höher ausfallen. Die Besserstellung ist laut der Gemeinde auf Mehrerträge bei den Steuern sowie auf geringeren Aufwand im Bereich der sozialen Sicherheit zurückzuführen.

Alle Anträge wurden diskussionslos genehmigt, auch die kaum nennenswerten Änderungen im Feuerwehrreglement. Einzig Votant Hans Flückiger wollte wissen, ob eigentlich die Spezialfinanzierung in diesem Bereich noch verzinst werde – was der Finanzverwalter bejahte, nämlich mit 0,55 Prozent. Dieses sinnlose «Hin- und Herschieben» von Geld soll unterlassen werden: Diesen Antrag stellte Flückiger, blitzte jedoch mit 16 zu 12 Stimmen ab.

glb

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