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Das Frieren hat ein Ende

Im Winter tanzen schon mal Schneeflocken durch die Wandritzen. Doch nun kann das Gemeindehaus Lützelflüh energetisch saniert werden. Die Bevölkerung hat das 1,25-Millionen-Franken-Projekt gutgeheissen.

Das Gemeindehaus von Lützelflüh kann energetisch saniert werden.
Das Gemeindehaus von Lützelflüh kann energetisch saniert werden.
Thomas Peter

Das Resultat war deutlich: Mit 829 Ja- zu 427 Nein-Stimmen genehmigten die Lützelflühler den 1,25-Millionen-Kredit an der Urne. Somit kann das Gemeindehaus im Dorf energetisch saniert werden. Heute herrschen in den Zimmern des zweiten Obergeschosses im Winter jeweils eisige Temperaturen, und manchmal wehen Schneeflocken durch die Wandritzen. Auch im Personalraum, der sich auf derselben Etage in einem Anbau befindet, ist es ohne Heizstrahler in der kalten Jahreszeit sehr unbehaglich.

Die Renovationsarbeiten erfolgen im nächsten Jahr. Dann werden die Abstellräume und Sitzungszimmer im zweiten Obergeschoss isoliert, der Estrich­boden sowie die Kniewände gedämmt und die Fassade neu ­gestrichen. Auch sämtliche 138 Fenster werden ersetzt.

Vor der Abstimmung erklärte Gemeinderat Franz Held gegenüber dieser Zeitung, dass bewusst auf die Dämmung des Hauptdaches und den Ausbau des Dachgeschosses verzichtet werde. Zumal die Gemeinde für das Dachgeschoss derzeit keine Verwendung habe und bei gewissenhaftem Unterhalt das Dach noch zwei bis drei Jahrzehnte Bestand habe.

Das Gemeindehaus wurde 1843 als Primarschulhaus gebaut. 95 Jahre später zog die Gemeindeverwaltung ein. Immer wieder erfolgten Sanierungsarbeiten an der Liegenschaft. Als Letztes wurde der Verwaltungsbereich im ersten Stock renoviert und die Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt. Beheizt wird damit nicht nur das Gemeindehaus, sondern auch das Schulhaus und der Kindergarten.

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