Zum Hauptinhalt springen

Das Volk nickt den Nachkredit ab

Erst galt es, das Unwetter 2014 finanziell zu verkraften, bevor die Bumbachstrasse fertig saniert werden kann.
Erst galt es, das Unwetter 2014 finanziell zu verkraften, bevor die Bumbachstrasse fertig saniert werden kann.
Manu Friedrich

40 Personen haben den Weg ins Kemmeribodenbad gefunden. Dort nahmen sie an der Gemeindeversammlung teil, die laut Gemeindeschreiber Markus Gerber keine Stunde in Anspruch nahm. Erst sagten die 5,8 Prozent der Schangnauer Stimmberechtigten Ja zur Rechnung 2018. Diese schloss im Gesamthaushalt mit einem Plus von knapp 290’000 Franken. Das Resultat war somit um 250’000 Franken erfreulicher, als Ende 2018 budgetiert worden war. Der Hauptgrund lag bei den Steuereinnahmen, die um 150’000 Franken höher waren als erwartet.

Auch ohne Widerrede stimmten die Anwesenden einem Nachkredit zu. 2013 hatte die Gemeindeversammlung beschlossen, für 950’000 Franken die Bumbachstrasse zu sanieren. Zwei Etappen sind ausgeführt, die dritte jedoch musste wegen der finanziellen Belastungen, die mit den Unwetterschäden von 2014 einhergingen, verschoben werden. Jetzt wurden die Gesamtkosten für die dritte Etappe berechnet. Sie belaufen sich auf knapp 600’000 Franken. Vom einst bewilligten Kredit seien aber nur noch 400’000 Franken übrig, vernahmen die Stimmberechtigen. Nun sagten sie laut Gemeindeschreiber Markus Gerber einstimmig Ja zu einem Nachkredit von 200’000 Franken. (sgs)

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.