Den ersten Härtetest bestanden

Sumiswald

Der neue Spielplatz Hofacker ist fertig. Am Einweihungsfest wurden die Geräte von Kindern sogleich ausgiebig getestet.

Geschick gefragt: Kinder hangeln am Kletterturm von Seil zu Seil.

Geschick gefragt: Kinder hangeln am Kletterturm von Seil zu Seil.

(Bild: Daniel Fuchs)

Jacqueline Graber

Das lässt Kinderherzen höherschlagen: eine nigelnagelneue Wippe, eine breite Rutsche, ein hölzerner Kletterturm und ein grosser Sandkasten. Am Samstag wurde der behindertengerechte Spielplatz Hofacker feierlich eingeweiht.

«Er ist eine Visitenkarte für Sumiswald und Grünen», sagte Gemeindepräsident Fritz Kohler in seiner Eröffnungsrede. Doch seinen Worten lauschten nur die Erwachsenen. Die Kinder waren damit beschäftigt, mit dem Bagger im Sandkasten zu graben, am Kletterturm sich bis ganz nach oben zu hangeln oder die Rutsche auszuprobieren.

Das Rahmenprogramm des ­Er-öffnungsfestes war bunt wie der Spielplatz selbst. Ponyreiten, Kinderschminken, Autogrammstunde mit Spielern der SCL Tigers sowie Päcklifischen. Auch gab es ein Konzert für Kinder und Erwachsene.

Um die Mittagszeit herrschte ein reges Treiben auf dem Areal, und mitten im Geschehen: Renate Riesen und ihre Mitstreiter aus der Projektgruppe. «Der Spielplatz ist genau so, wie wir es uns vorgestellt haben», sagte Riesen.

Sie ist die Initiantin und hat mit der Projektgruppe der Erneuerung Schub gegeben. Denn der Spielplatz war in einem desolaten Zustand, die letzte Sanierung erfolgte 2003.

Pfarrerin gab den Segen

Betreiberinnen des Spielplatzes sind der Frauenverein und die Landfrauengruppe Sumiswald. Sie war es auch, die den Spielplatz vor 47 Jahren ins Leben gerufen hat. Das Grundstück hingegen gehört der Kirchgemeinde Sumiswald.

Und dort arbeitet Renate Riesen als Sekretärin. Nicht zuletzt aus diesem Grund war auch die Sumiswalder Pfarrerin Mirja Zimmermann während der Einweihung vor Ort. Sie hielt eine Rede und segnete die Spielstätte.

Beerensträucher gepflanzt

Begonnen mit den Bauarbeiten für den Spielplatz hat man im letzten Frühling. Dank zahlreichen Spenden konnte das Geld für die Kosten von ungefähr 170'000 Franken aufgebracht werden.

Nebst etlichen Spielgeräten hat es auch hölzerne Tische und Bänke, die zum Picknick einladen. Zudem wurden einheimische Beerensträucher auf dem Areal gepflanzt.

Für den Unterhalt wie das Rasenmähen und das Abfalleimerleeren sorgen Werkhofmitarbeiter. Die regelmässigen Kontrollen werden vom gleichen Abwart durchgeführt, der auch auf dem Spielplatz Wasen zum Rechten schaut.

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