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Der Entscheid fällt Anfang Mai

Die Landi Röthenbach-Eggiwil und die Landi Region Langnau könnten sich zusammenschliessen.

Jacqueline Graber
Trotz der Fusion werden voraussichtlich keine Stellen gestrichen.
Trotz der Fusion werden voraussichtlich keine Stellen gestrichen.
Urs Baumann

Die Landi Röthenbach-Eggiwil und die Landi Region Langnau streben einen Zusammenschluss an. «Aus Kostengründen», wie Hans Schenk, Verwaltungsratspräsident der Landi Region Langnau AG, erklärt. «In Röthenbach ist die Bürosoftware veraltet, eine Neuanschaffung ist dringend nötig.» Bei einer Fusion würde sich die Investition erübrigen, es könnte das System der Landi Region Langnau übernommen werden.

Keine Entlassungen

Die Landi Röthenbach-Eggiwil betreibt eine Verkaufsstelle in Röthenbach und eine im Nachbardorf Eggiwil sowie drei Tankstellen. Derzeit sind zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt auf etwa 8 Vollzeitstellen unter Vertrag. Das Dreifache an Personal, verteilt auf 25 Vollzeitstellen, beschäftigt die Landi Region Langnau. Diese betreibt nebst der Verkaufsstelle in Signau eine Tankstelle in Emmenmatt und den grossen Laden inklusive Tankstelle in Zollbrück. Eröffnet wurde der Standort eingangs Dorf im Sommer 2011.

Das Betriebskonzept sehe vor, dass bei einer Fusion alle bestehenden Standorte weiterbetrieben würden. Auch sei mit keinen Kündigungen zu rechnen, sagt Schenk. Mit seiner Aussage dementiert er zugleich das Gerücht, dass die Landi in Signau geschlossen werden soll. Diese wurde vor zehn Jahren gemeinsam mit der Landi Rüderswil und Umgebung sowie der Landi Emmenmatt-Langnau mittels Fusion in der Landi Region Langnau zusammengefasst.

Den Entscheid über den Zusammenschluss fällen Anfang Mai die Genossenschafterinnen und Genossenschafter beider Landis. Beide Verwaltungsräte möchten rückwirkend per 1. Januar 2019 fusionieren. Als Hauptsitz ist Zollbrück vorgesehen. Ob nach der Fusion die Landi Röthenbach-Eggiwil neu den Namen Landi Region Langnau tragen wird, ist noch offen.

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