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Der Hanf aus dem Schweinestall

Am 15. April 2014 hob die Polizei in einem Dorf der Region untere Emme eine Indoorhanfanlage aus. Nun müssen sich vier Beschuldigte vor dem Regionalgericht Emmental-Oberaargau verantworten.

Das, was Einzelrichterin Regula Masanti am Dienstag an angeblichen Wahrheiten zu hören bekam, liess sich beim besten Willen nicht zusammenfügen. Am Regionalgericht Emmental-Oberaargau ging es um die Frage, wer einen ehemaligen Schweinestall zu einer Hanfproduktionsanlage umgestaltet und diese betrieben hatte. Und auch, ob dabei Geld verdient worden war.

Vier Männer sassen vor der Richterin, begleitet von nochmals so vielen Verteidigern. Dazu kamen der Staatsanwalt und ein Übersetzer. Ausser dem Landwirt, welcher als Pächter des Bauernhofes den Schweinestall an Leute aus Kosovo und aus Albanien weitergegeben hatte, mochte sich niemand so genau erinnern. Ein schriftlicher Mietvertrag wäre hilfreich gewesen, doch diesen gab es nicht.

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