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Die Argumente der IG überzeugen den Rat

Die IG Schonegg weibelt für die Einführung der Basisstufe, um den Kindergarten zu retten. Nun steht auch der Sumiswalder Gemeinderat hinter dieser Lösung. Er wird ein entsprechendes Gesuch beim Kanton stellen.

Im Schulhaus Schonegg sollen auch in Zukunft Kindergärteler unterrichtet werden.
Im Schulhaus Schonegg sollen auch in Zukunft Kindergärteler unterrichtet werden.
Thomas Peter

Wie weiter mit dem Kindergarten Schonegg? Das Schulhaus, das in der Gemeinde Affoltern liegt, aber zu Sumiswald gehört, kämpft mit sinkenden Schülerzahlen. In einer Medienmitteilung bezeichnet der Sumiswalder Gemeinderat die Zahlen denn auch als «alles andere als rosig».

Und er teilt weiter mit, dass der Kindergarten per 31. Juli 2018 geschlossen werden müsste. In diesem Frühjahr drohte bereits auf den kommenden Sommer hin die Schliessung, doch es gelang, den Weiterbetrieb bis 2018 vom Kanton bewilligt zu bekommen.

Nun stehen die Zeichen gut, dass der Kindergarten langfristig erhalten bleiben könnte. Die Interessengemeinschaft Kindergarten Schonegg plädierte schon vor einem Jahr dafür, die Basisstufe einzuführen, also den Kindergarten mit der 1. und 2. Klasse zusammenzuschliessen. Zusätzlich sollten die 3.- bis 6.-Klässler gemeinsam unterrichtet werden. So würde die Anzahl Klassen von drei auf zwei reduziert, was wiederum helfen würde, die vorgeschriebene Mindestzahl Kinder pro Klasse einzuhalten.

Gemeinde wird Gesuch stellen

Der Vorschlag hat beim Gemeinderat Anklang gefunden. Auf Antrag der Schulkommission hat dieser beschlossen, ein Gesuch für die Einführung der Basisstufe ab dem Schuljahr 2018/2019 bei der kantonalen Erziehungsdirektion zu stellen. Die Gründe, die für diesen Schritt sprechen, hätten sie überzeugt, schreibt die Exekutive. Als Vorteil wird etwa die «wohnortnahe Schulung» erwähnt.

Bei der IG Schonegg zeigt man sich glücklich: Man habe ein wichtiges Zwischenziel erreicht. «Entscheidend ist nun aber, dass die Erziehungsdirektion diese Lösung bewilligt», erklärt Elisabeth Leuenberger. Sie ist überzeugt, dass der Erhalt des Kindergartens einem Bedürfnis entspricht.

«Über 100 Personen aus dem Gebiet Schonegg/Griesbach haben mit ihrer Unterschrift den Brief unterstützt, den wir dem Gemeinderat zukommen lassen haben.» Leuenberger spricht der Exekutive ein Kompliment aus. «Wir schätzen es sehr, dass wir frühzeitig über die Entwicklungen informiert worden sind.»

cbb

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