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Die Bruno Lehmann AG wehrt sich

Die kleine Bruno ­Lehmann AG bekämpft das Vorgehen der grossen Bucher Landtechnik AG. Sie hat die Wettbewerbskommission (Weko) eingeschaltet.

Setzt sich für freien Wettbewerb ein: Simon Lehmann, Geschäftsführer der Bruno Lehmann AG.
Setzt sich für freien Wettbewerb ein: Simon Lehmann, Geschäftsführer der Bruno Lehmann AG.
Thomas Peter

Letzte Woche hat die Weko bei der Bucher Landtechnik AG im zürcherischen Niederweningen eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Sie geht dem Vorwurf nach, die Firma habe unzulässige Wettbewerbsabreden vorgenommen und gegen das Kartellgesetz verstossen. Wie die Fachzeitung «BauernZeitung» am Samstag berichtete, war es die Bruno Lehmann AG aus Trub, welche die Wettbewerbshüter eingeschaltet hatte. Die «BauernZeitung» schreibt von einem «Kampf David gegen Goliath».

Unter dem Titel «Wir kämpfen gegen Knebelverträge», erklärt die Emmentaler Firma in einer auf ihrer Website aufgeschalteten Mitteilung, worum es geht: Die Bruno Lehmann AG importiert Landmaschinen-Ersatzteile, die sie in ihrem Onlineshop verkauft. «Unsere sogenannten Parallelimporte möchte die Bucher Landtechnik AG offenbar verhindern», stellt Geschäftsführer Simon Lehmann fest.

Sie scheine ihren Händlern Verträge vorgelegt zu haben, mit denen diese verpflichtet würden, neben den Fahrzeugen auch die Ersatzteile bei der Bucher Landtechnik AG zu beziehen. Die Truber vermuteten in dieser Koppelung einen Verstoss gegen das Gesetz.

«Mit der Einleitung der Untersuchung und der damit ver­bundenen Hausdurchsuchung anerkennt die Weko diesen Verdacht», schreibt Simon Lehmann und freut sich über einen «wichtigen Zwischenerfolg». Die Truber Firma werde sich auch weiterhin für einen freien Wettbewerb einsetzen und gegen Knebelverträge wehren.

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