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Die Kita Sumiswald ist gut gestartet

Die Kinder­tagesstätte in Sumiswald öffnete in den Sommerferien ihre Pforten. Die Betreiber sind mit der Nachfrage zufrieden; noch hat es freie Plätze.

Nicht an jedem Tag spielen die Kinder in der neuen Kita. Dafür gab es zu wenig Anmeldungen. Heinz Riesen ist trotzdem zufrieden.
Nicht an jedem Tag spielen die Kinder in der neuen Kita. Dafür gab es zu wenig Anmeldungen. Heinz Riesen ist trotzdem zufrieden.
Daniel Fuchs

Aktuell besuchen fünf Kinder die neue Tagesstätte in Sumiswald. «Wir sind mit der Anzahl zufrieden», sagt Heinz Riesen. Er präsidiert den Verein Kita mittleres Emmental, dieser ist der Betreiber der Tagesstätte. Zufrieden umso mehr, als die Kita ihren Betrieb erst Anfang Juli aufgenommen habe.

Dass sie nicht zeitgleich mit dem heutigen Schulbeginn ihre Pforten öffnet, hat einen einfachen Grund: «Wir wollten bereit sein für den Schulstart», sagt Heinz Riesen.

Die fünf Kinder, zwischen sechs Monaten und fünf Jahren, kommen aus Sumiswald und den umliegenden Gemeinden. Betreut wird auch ein Kind aus der Gemeinde Wynigen. Aus Langnau hätten sie ebenfalls eine Anfrage erhalten. Jedoch habe es aus beruflichen Gründen der Mutter nicht geklappt, berichtet Riesen.

Kontinuität ist wichtig

Die Kita befindet sich im dritten Stock des Dienstleistungszentrums in Sumiswald. Wegen der derzeitigen Anzahl Kinder ist sie nur donnerstags und freitags offen. Die Öffnungszeiten seien jedoch flexibel und würden sofort angepasst, wenn neue Kinder ­angemeldet würden, sagt Riesen.

«Uns ist es ein Anliegen, dass die Mädchen und Jungen ­mindestens zwei Tage ­kommen.»

Heinz RiesenVerein Kita mittleres Emmental

Der Vereinspräsident ist zuversichtlich, dass bald fix weitere Wochentage hinzukommen werden. Denn insgesamt kann die Kita Sumis, so der Name der Institution, zwölf subventionierte und einen privaten Platz anbieten. Das heisst, jeden Tag könnten bis zu dreizehn Kinder betreut werden.

«Uns ist es ein Anliegen, dass die Mädchen und Jungen mindestens zwei Tage kommen», so Heinz Riesen. Eine Kontinuität in der Betreuung sei wichtig. In Obhut gegeben werden könnten Kinder ab drei Monaten bis zum Schuleintritt. Auch Kinder mit leichten körperlichen oder geistigen Einschränkungen könnten aufgenommen werden, erklärt Riesen.

«Unsere gut ausgebildeten Betreuerinnen nehmen auf jedes Kind die nötige Rücksicht.» Wie viel die Eltern für die Betreuung bezahlen, ist abhängig von ihren Einnahmen und der Familiengrösse. Die Kosten für die Betreuung teilen sich die abgebenden Eltern, der Kanton und die Wohngemeinde. Die Tarife bestimmt der Kanton.

Bald ausgelastet?

Heinz Riesen rechnet, dass in rund einem Jahr die Kita voll ausgelastet sein und somit auch schwarze Zahlen schreiben wird. Er bezieht sich dabei auf Erfahrungswerte von anderen Institutionen in der Region. «Doch bis es so weit ist, wäre der Trägerverein froh, wenn zusätzliche Spenden für die neue Kita generiert werden könnten», sagt er.

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