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Die Linden der Toten

Einst gab es in St. Niklaus an der Strasse Richtung Höch­stetten einen Friedhof. In den 1970er-Jahren wurden die letzten Toten dort bestattet, 1998 wurden die Gräber aufgehoben. Jetzt sind auch die beiden alten Linden ­verschwunden.

Hier bildeten die beiden Silberlinden den Eingang zum Friedhof des «Asyl Gottesgnad».
Hier bildeten die beiden Silberlinden den Eingang zum Friedhof des «Asyl Gottesgnad».
Thomas Peter

Auch wenn hier ständig Autos vorbeirauschen, der Ort hat etwas Geheimnisvolles, Beruhigendes. Die sonderbare Stimmung, die einem unwillkürlich übermannt, wenn man dort auf dem Bänklein innehält, kommt nicht von ungefähr. An der Strecke zwischen St. Niklaus bei Koppigen und Höchstetten, eingepfercht zwischen Waldrand und Bern-Zürich-Strasse, war ein Friedhof. Er gehörte zum heutigen regionalen Wohn- und Pflegeheim St. Niklaus, früher trug es den Namen «Asyl Gottesgnad» und später «Krankenheim St. Niklaus».

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