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Die wehrhaften Wyber von Hettiswil

Einst haben sie sich gegen übergriffige Söldner gewehrt, heute sorgen sie alle zwei Jahre für ein grosses Fest und halten das Ofenhaus in Betrieb: Die Hettiswiler Frauen tun viel für ihr Dorf. Seit mehreren Hundert Jahren. 

Margrith Gerber und Frieda Käppeli blättern in den alten Unterlagen des Wybermahlkomitees. Fotos: Thomas Peter

Margrith Gerber und Frieda Käppeli blättern in den alten Unterlagen des Wybermahlkomitees. Fotos: Thomas Peter

Cornelia Leuenberger

Wybermahlkomitee: Der Name des Vereins lässt erahnen, dass es ihn wohl nicht erst seit 10 oder 20 Jahren gibt. Und tatsächlich beginnt diese Geschichte im Jahr 1375.

Die Zeiten waren düster. Die Gugler, englische und französische Söldner unter der Führung eines französischen Adligen, lagen vor Fraubrunnen. Die Offiziere hatten sich im dortigen Kloster niedergelassen. Ihre kampferprobten Gesellen machten das Umland unsicher, holten sich in den Dörfern, was zu holen war. Nicht lange und einer erfuhr, dass es in Hettiswil ein Kloster gebe. Und Kloster, das war für die wüsten Mannen gleichbedeutend mit Speck und Wein.

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