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Ein Ja ohne Auswirkungen

Der Stadtrat nahm den Bericht Altersvorsorge 2019 zustimmend zur Kenntnis. Dass die Versicherten der Stadt zu einer neuen Pensionskasse wechseln, hatte der Gemeinderat im April entschieden.

Das Haus Felseggstrasse 19 und 21 gehört der Pensionskasse PRE, doch wird es schon bald einen neuen Besitzer haben.
Das Haus Felseggstrasse 19 und 21 gehört der Pensionskasse PRE, doch wird es schon bald einen neuen Besitzer haben.
Thomas Peter

Roger Aebi, der Fraktionssprecher der BDP, brachte es am Montagabend im Namen etlicher Mitglieder des Burgdorfer Stadtrats auf den Punkt: «Wir können nichts sagen, aber auch keine Verantwortung übernehmen.»

Nun, sagen konnte das Parlament zwar etwas zur neuen Pensionskasse für die Versicherten der Stadt Burgdorf, aber es konnte nicht mehr entscheiden. Dies hatte der Gemeinderat in eigener Kompetenz bereits im April getan: Am 1. Januar 2019 wechseln die Stadtangestellten von der Personalvorsorgestiftung Region Emmental (PRE) zur Pensionskasse SHP (Spital-, Heim- und Pflegepersonal) in Dietikon ZH.

Der Gemeinderat war zum Schluss gekommen, dass er die Verantwortung für die Versicherten nicht mehr tragen konnte, weil die PRE wegen des hohen Rentneranteils eine zu ­tiefe Risikofähigkeit aufwies.

Zudem hätte die angekündigte Senkung des Umwandlungssatzes von 6,4 auf 5,2 Prozent zu hohen Renteneinbussen geführt. Mit dem Wechsel zur SHP sollen nun sämtliche Werte für das Personal günstiger ausfallen.

Sicherheit hat Vorrang

«Unser Ziel war eine gesicherte Altersvorsorge», sagte Annette Wisler Albrecht (SP) im Stadtrat. Die stellvertretende Stadtpräsidentin vertrat das Geschäft, weil Stadtpräsident Stefan Berger (SP) als Mitglied des Stiftungsrates der PRE in den Ausstand treten musste.

Matchentscheidend müssten die Zukunftsaussichten sein, betonte SVP-Sprecher Marcel Meier. Deshalb sage seine Partei Ja zum Wechsel der Pensionskasse. Von einem Glücksfall für das Personal sprach gar Roger Aebi.

Dieser Meinung schloss sich Peter Biedermann (SP) an. Unschön sei nur, dass das Parlament nicht habe mitreden können. Mit 38 Ja bei 8 Enthaltungen nahm der Rat den Bericht und damit den Pensionskassenwechsel zustimmend zur Kenntnis.

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