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Ein Nein wäre unanständig

Standpunkt von Redaktorin Susanne Graf zur kommenden Abstimmung über das Darlehen für die Drahtseilfabrik Jakob.

Susanne Graf

Am 4. März werden die Langnauer Stimmberechtigten nicht nur über No Billag und das Tram nach Ostermundigen abstimmen. Sie werden auch in kommunaler Sache an die Urne gerufen. Die Frage lautet, ob die Gemeinde der Jakob AG in Trubschachen ein zinsloses Darlehen von 3 Millionen Franken weiterleiten soll.

Eigentlich müsste diese Frage gar nicht gestellt werden. Denn eigentlich steht das Geld der Drahtseilfabrik bereits seit 2013 zu. Damals wollte der Bund dem Emmental über ein Projekt der neuen Regionalpolitik zu wirtschaftlichem Schub verhelfen. Er tat dies, indem er ein zinsloses Darlehen gewährte, das aber nicht etwa für den Umbau des Ilfisstadions gedacht war, sondern ausdrücklich den Anbau für den Eventbereich möglich machen sollte. Denn nur dieser Teil des damaligen Bauvorhabens versprach, neue Arbeitsplätze zu schaffen und in der Region eine Entwicklung anzustossen.

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