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Ein praktisch ausgeglichenes Budget

Der Voranschlag der Einwohnergemeinde Aarwangen sieht einen kleinen Aufwandüberschuss von 17 500 Franken vor. Für 2017 sind ­Investitionen von etwa 2,7 Millionen Franken vorgesehen.

Ob es an der kurzen Traktandenliste oder – wie Gemeindepräsident Kurt Bläuenstein (FDP) vermutete – am gleichzeitig ausgestrahlten zweiten Teil des Fernsehfilms «Gotthard» lag? Das Interesse an der Gemeindeversammlung war mit 35 Stimmberechtigten (1,2 Prozent von total 3021) jedenfalls gering. Die Anwesenden winkten die beiden Geschäfte denn auch diskussionslos und einstimmig durch.

Artikel über die Renaturierung

Das Budget rechnet bei einem Umsatz von etwa 33,4 Millionen Franken und einer gleich bleibenden Steueranlage von 1,57 Einheiten mit einem geringen Aufwandüberschuss von 17 500 Franken. Für das kommende Jahr sind Nettoinvestitionen von 2,75 Millionen Franken geplant, dies vor allem in der Infrastruktur.

Beim zweiten Geschäft, das zur Abstimmung gelangte, handelte es sich um ein neues Reglement für das Kieswerk Risi. Dort wurde ein Artikel über die Renaturierung aufgenommen. «Rückstellungen für diesen Zweck sind lediglich möglich, wenn dies im Reglement vorgesehen ist», erklärte Gemeinderat Martin Winkelmann (SVP).

Unter Verschiedenem gab der Gemeindepräsident einen kurzen Rück- und Ausblick. «An der nächsten Gemeindeversammlung werden wir einen Kredit für eine 30er-Zone im Hard und im Sonnhaldequartier beantragen», gab er unter anderem bekannt. Weiter wurden die Gemeinderäte Daniel Andres und Matthias Zingg (beide SVP) verabschiedet.

Ein Anliegen aus der Versammlung, die Ausfahrt vom Schürhofquartier in die Jurastrasse noch einmal zu überprüfen, nahm Bläuenstein entgegen. «Zum grossen Teil ist alles tipptopp. Aber statt über einen roten Belag müssen wir nun über das Trottoir hinausfahren», bemängelte Ueli Rohrbach im Namen der Schürhofbewohner. Zudem sei die Sicht alles andere als feudal.

BZ/iba

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