Ein starkes Stück Natur

Nicht das Filigrane dominiert an diesem Ort. Im Garten der Schenks in ­Langnau prägen Bäume, stattliche Sträucher und zünftige Blumenarrangements das Bild.

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Birnbaum, Buche, Buchsbaum, Tannen, Geranien, Dahlien, Begonien, Fuchsien, Sonnenblumen und so weiter: Wuchtig, stark und bunt wirkt er, dieser Garten rund ums umgebaute Bauernhaus von Anna und Fritz Schenk auf dem Hubel in Langnau. Gleich drei Sitzplätze laden zum Verweilen ein. Und auch Beeren, Bohnen, Rhabarber, Salat und Rüebli finden sich in dem 120 Quadratmeter grossen Gelände. Vielfalt und Abwechslung werden hier grossgeschrieben, das sieht man auf den ersten Blick. «Ja, und es gibt natürlich so einiges zu tun, will man einen solchen Garten in Schuss halten. Doch das gehört dazu und bereitet auch viel Freude», sagt Anna Schenk.

Die 63-jährige ehemalige Verkaufsmitarbeiterin und Tagesmutter ist die eigentliche «Tätschmeisterin» im Garten. «Aber beim Verschieben schwerer Töpfe oder bei handwerklichen Arbeiten wie etwa Pflöcke einschlagen und einen Zaun setzen, da hilft mir natürlich mein Mann», betont sie. Fritz Schenk (69) ist pensionierter Agrarbereichsleiter einer Landi und ein begnadeter Bastler. Die beiden geniessen, sooft es geht, das Zmittag oder das Znacht unter freiem Himmel, laden regelmässig auch Verwandte und Bekannte zum gemütlichen Beisammensein ein.

Die drei erwachsenen Töchter und die sechs Enkelkinder schätzen den Aufenthalt in dieser prächtigen, natürlichen Umgebung ebenfalls. «Wir haben schon zahlreiche lustige Grillfeste hier gefeiert. Aber oft erfreuen wir uns einfach an der Ruhe und an der tollen Aussicht», meint Anna Schenk. Und mit einem zufriedenen Lächeln ergänzt sie: «Hier ist eine echte Wohlfühloase ent­standen.»

Berner Zeitung

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