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Eintauchen in andere Welten

Der Eröffnung des Erlebniskosmos «Die ­vierte Wand» steht nichts mehr im Weg. Die drei ­Initianten haben aber ­turbulente Zeiten hinter sich.

Auge in Auge: Gutscheine für Die vierte Wand werden in Münzform angeboten, das Auge fungiert als Logo.
Auge in Auge: Gutscheine für Die vierte Wand werden in Münzform angeboten, das Auge fungiert als Logo.
Thomas Peter

Schwarzweisse Augen prangen an der Fassade über der Regalino AG und beobachten das Treiben auf der Langenthaler Marktgasse. Die Flaggen künden an: Hier eröffnet bald die Erlebniswelt «Die vierte Wand». Sie seien der Meinung, dass es ein solches Angebot im Oberaargau brauche, sagten die Initianten Anfang Jahr.

Ihre Idee wollten sie ursprünglich in einem Gewölbekeller an der Aarwangenstrasse realisieren. Doch daraus wurde nichts: Im Mai gaben sie bekannt, dass das Projekt nun andernorts realisiert werde. Der geplante Standort sei am Vermieter gescheitert (wir berichteten). «Das war natürlich ein grosser Dämpfer», sagt Andrin Eggimann heute, «schliesslich hatten wir dort schon viel Zeit und Geld investiert.»

Er, sein Bruder Roman Eggimann und Emanuel Mai sitzen in ihrer fertigen Lounge am neuen Standort. Der Vierte im Bunde, Josua Badertscher, hat sich mittlerweile aus dem Projekt zurückgezogen. «Ihm ging es dann doch zu lange. Ausserdem war er der Jüngste von uns, und wir wollten ihn nicht festbinden», erklärt Roman Eggimann.

Viel investiert

Zwar seien die Büroräume im Obergeschoss nicht ganz so attraktiv wie ein Gewölbekeller, «der hatte natürlich einen besonderen Charme». Sie würden hier nun aber ebenso ihr Bestes geben. «Nach dem Einzug mussten wir nochmals viel Zeit investieren und die Rätsel an den neuen Standort anpassen», sagt Roman Eggimann. Über den Kostenpunkt wollen die Initianten keine Auskunft geben. Nur so viel: «Wir sind nach wie vor selbsttragend.»

Nun seien sie bereit für die Eröffnung vom 13. Oktober. Reservationen nimmt das Trio schon entgegen. Die drei bieten Rätselspass für Teams mit zwei bis sechs Spielern an. Hinter den Türen mit den klangvollen Namen «Murum Quartus» und «Das Syndikat» können die Abenteuerlustigen in eine andere Welt eintauchen.

Die jungen Männer haben ganze Arbeit geleistet: Durch eine der Türen gelangen die Besucher direkt vom Büroraum der Gegenwart in eine düstere, hölzerne Spelunke im Jahre 1298. Mit viel Liebe zum Detail wurde der überraschend grosse Raum gestaltet. Im Kamin lodert ein täuschend echt aussehendes Feuer, im Hintergrund ist rauschendes Wasser zu hören.

«Unsere verschiedenen Fähigkeiten kommen uns zugute», sagt Roman Eggimann. Er selber ist Kaufmann und Webdesigner, sein Bruder Andrin Eggimann Landschaftsgärtner, und Emanuel Mai bringt als Polymechaniker technisches Know-how mit.

Grösseres im Sinn

Mit der Eröffnung der «Vierten Wand» sind die Herren noch längst nicht am Ziel ihrer Träume angelangt. Ihnen schwebt Grösseres vor. So planen sie eine Schnitzeljagd durch ganz Langenthal und ein Rollenspiel für zu Hause, das gleich mehrere Tage dauert. «Wir sind schon recht weit», sagt Roman Eggimann. Doch auch darüber will das Trio noch nicht zu viel verraten. Schliesslich soll es für die Spiel- und Abenteuerlustigen eine Überraschung geben.

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