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Fertig gezügelt

Nun ist das Projekt endlich abgeschlossen: Nach drei Jahren und viel Schweiss sind die drei Sammlungen vom Schloss Burgdorf in einem Depot untergebracht.

Selina Fuhrimann

In der Luft liegt ein ganz besonderer Geruch: alte Sachen, von Büchern über Möbel bis hin zu exotischen Objekten wie Papageienfedern. Man riecht die Geschichte, die die Stücke im Depot verströmen. Noch Minuten nach dem Besuch im Kornhaus Burgdorf kann man diesen speziellen Geschmack auf der Zunge schmecken. Für jemanden, den alte Schätze faszinieren, ist es ein Wunderland, in dem man aussergewöhnliche Trouvaillen an jeder Ecke findet. Kopfbedeckungen, Armeeuniformen und Waffen, Schmuck und Alltagsgegenstände. Wo man auch hinschaut, gibt es im Kornhaus auf zwei Stockwerken Dinge zu entdecken.

Das Museumsdepot besteht aus drei Sammlungen: die Historische Sammlung des Rittersaalvereins, die Ethnologische Sammlung und die Goldkammer Schweiz. Ein grosser Teil davon war zuvor im Schloss Burgdorf gelagert und teilweise ausgestellt. Die nicht ausgestellten Objekte der Ethnologischen Sammlung lagerten in einem Dachstock in der Oberstadt. Das Museum im Schloss gibt es seit 1886, als mit einer Bürgerinitiative der Rittersaalverein gegründet wurde.

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