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Hier werden die Räume nicht abgeschlossen

Wer psychisch schwer erkrankt, wird nicht mehr zwingend nach Bern oder Münsingen überwiesen. Künftig wird in der Psychiatrie des Spitals Emmental auch stationär behandelt.

Sie stellen das neue Angebot vor: Daniel Bielinski, Stefanie Straubhaar, Christine Frötscher (von links).
Sie stellen das neue Angebot vor: Daniel Bielinski, Stefanie Straubhaar, Christine Frötscher (von links).
Beat Mathys 

Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, Zwangsjacken und sedierte Patienten: Das Bild der Psychiatrie aus dem Filmklassiker «Einer flog über das Kuckucksnest» ist längst überholt. Heute setzt man bei der Behandlung von psychisch Erkrankten auf einen offenen Ansatz.

Das zeigt sich in den Räumen der neuen psychiatrischen Abteilung des Spitals Emmental in Burgdorf. Abgeschlossene Zimmer gibt es keine. Die Patienten, die ab März hier behandelt werden, können die Abteilung jederzeit verlassen. «Die offene Psychiatrie hat einen stark deeskalierenden Effekt», sagt Daniel Bielinski, Chefarzt Psychiatrie am Spital Emmental. So setze man heute auf eine beziehungsorientierte Therapie. Will heissen auf gegenseitiges Vertrauen statt Zwangsmassnahmen.

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