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Im Räbloch läufts langsam rund

Gegen das Entstopfungsprojekt am Räbloch sind keine Einsprachen eingegangen. Nächsten Sommer soll die Schlucht geräumt werden.

Dass keine Einsprachen für die Arbeiten am Räbloch eingegangen sind, ist nicht selbstverständlich.
Dass keine Einsprachen für die Arbeiten am Räbloch eingegangen sind, ist nicht selbstverständlich.
Hans Wüthrich

Die umfassenden Abklärungen und Abwägungen haben sich offenbar gelohnt. Weit über hundert Seiten dick ist das Dossier, in dem Experten im Auftrag der Schwellengemeinde Eggiwil aufzeigten, wie das seit 2014 verstopfte Räbloch von einem riesigen Haufen Schwemmmaterial befreit werden kann. Die Pläne lagen öffentlich auf. Gemäss Gemeindeschreiber Stefan Ruch ist gegen das Projekt «Räumung Verklausung Räbloch» weder eine Einsprache noch eine Rechtsverwahrung eingegangen.

Das ist insofern nicht selbstverständlich, als es sich bei den geplanten Massnahmen nicht nur um eine grosse technische Herausforderung handelt, sondern auch um einen Eingriff, der die unter höchstem Schutz stehende Natur in der Schlucht während der Bauzeit stören wird .

Nächsten Sommer wollen die Firmen Stoller und Lauber sowie Lauber Forst aus Frutigen das ineinander verkeilte Schwemmholz und die vor dem Räbloch schwimmenden Ölfässer etc. aus der Schlucht hieven und entsorgen. Das Projekt kostet rund 1,2 Millionen Franken, wobei Bund und Kanton den grössten Teil übernehmen werden.

sgs

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