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Jetzt herrscht Hochsaison

Kurz vor Halloween steigt auch in Hindelbank das Kürbisfieber. Das lässt sich in Zahlen nachweisen.

Regina Schneeberger
Sie sind derzeit überall zu sehen, auch auf dem Küribsmarkt in Hindelbank.
Sie sind derzeit überall zu sehen, auch auf dem Küribsmarkt in Hindelbank.
Olaf Nörrenberg

Furchterregende Fratzen, Fledermäuse oder Hexen: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, aus Kürbissen Kunstwerke zu schnitzen. Am Samstag waren am Kürbismarkt in Hindelbank denn auch die unterschiedlichsten Figuren zu entdecken. Im Hinblick auf Halloween sind aktuell viele im Kürbisfieber. Doch nicht nur Zierkürbisse sind im Trend. Auch die essbaren Sorten sind beliebt.

Das zeigen auch die Zahlen. Die Anbaufläche für Schweizer Kürbisse lag 2007 bei rund 138 Hektaren. 2017 wurden bereits 366 Hektaren Kürbisse angebaut. Zwar existierten keine Zahlen allein für das Emmental, doch nehme er an, dass auch dort die Menge an angebauten Kürbissen zugenommen habe, sagt Markus Weber, Mediensprecher des Verbands Schweizer Gemüseproduzenten.

Allerdings könne die Entwicklung nicht gesamthaft verfolgt werden. Mehr noch als bei anderen Gemüsesorten läuft hier vieles über die Direktvermarktung, sprich Hoflädeli und Selbstbedienungsstände. Und die Anbaufläche für diese Kürbisse werde nicht erfasst, so Weber. Nur jene Mengen, die an die Grossverteiler geliefert werden, lassen sich in Zahlen messen.

Kürbisse haben von August bis Februar Saison. Ihrem Wachstum taten die warmen und trockenen Temperaturen laut Weber keinen Abbruch. «Mancherorts wurde wohl etwas früher geerntet, aber eigentlich waren es ideale Bedingungen.»

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