Korrekturen an der Ilfis

Trubschachen

Die Schwellenkorporation Trubschachen muss Ufer der Ilfis einiges in Ordnung bringen. Die Versammlung genehmigte einen Bruttokredit von 345'000 Franken. 

Hinter dem Blocksatz setzt sich das Ufer ab. Jetzt wollen die Verantwortlichen flicken.

Hinter dem Blocksatz setzt sich das Ufer ab. Jetzt wollen die Verantwortlichen flicken.

(Bild: PD)

Lediglich neun Männer habe Präsident Hans Zürcher an der Schwellenversammlung begrüssen können. Das schreibt die Korporation in einer Medienmitteilung. Doch die wenigen haben über grosse Ausgaben befunden.

Gemäss Finanzplan der Schwellenkorporation sind in den nächsten sechs Jahren Investitionen von 3,3 Millionen Franken für den Uferschutz geplant. Für ein Instandstellungsprojekt an der Ilfis hat die Versammlung einstimmig einen Bruttokredit von 345'000 Franken bewilligt.

Die Schwelle verbessern

Im «Anzeiger Oberes Emmental» ist das entsprechende Wasserbaugesuch der Schwellenkorporation bereits publiziert. Im Bereich der Mehrzweckanlage soll auf der linken Uferseite der Ilfis der 2005 erstellte Holzrost ersetzt werden. Er liege in der Luft, steht in der Mitteilung. Und hinter dem Blocksatz setze sich das Ufer ab, was die Zufahrt gefährde.

Nun soll der instabile Blocksatz neu aufgerichtet werden, was wegen der steilen Böschung nicht ohne Hinterbeton möglich sei. Weiter soll die grosse Schwelle im Unterdorf beim Dorfeingang mittels Unterfangung und vorgelagerten Kolkschutzes verbessert werden. Und entlang der Bushaltestelle Kantonsstrasse soll ein Anriss mit Blocksatz und Hinterbeton geflickt werden. Die beiden Abschnitte werden anschliessend neu bepflanzt.

Laut Präsident Hans Zürcher bedeutet die Klimaveränderung für die Schwellenkorporation Trubschachen eine grosse Herausforderung. Nicht nur, weil vermehrt mit Unwettern und Extremereignissen zu rechnen sei. Sondern auch, weil die Holzverbauungen unter den langen Trockenphasen leiden würden.

Im Übrigen wurden die Anwesenden über eine bevorstehende Reglementsänderung orientiert. Das bisherige Gebührensystem soll angepasst werden, neu werde nur noch der amtliche Wert als Grundlage für die Abgaben dienen. Nach wie vor werde es zwei Gefahrenzonen geben. Die geplanten Reglementsänderungen werden an einer Mitwirkungsveranstaltung im Juli vorgestellt.

Berner Zeitung

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