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Landi: Wird aus drei eins?

Die Landis Wasen-Sumiswald, Hasle-Oberburg und Aemme klären ab, ob eine ­Fusion sinnvoll wäre. Was ein Zusammenschluss bedeuten würde, ist noch nicht klar.

Eine «starke und professionelle Landi» in der Region würde Stellen sichern, so Martin Stalder, Präsident der Landi Aemme. (Symbolbild)
Eine «starke und professionelle Landi» in der Region würde Stellen sichern, so Martin Stalder, Präsident der Landi Aemme. (Symbolbild)
Keystone

Wasen-Sumiswald, Hasle-Oberburg sowie die in Lützelflüh und Rüegsbach beheimatete Landi Aemme: Im mittleren Emmental gibt es drei eigenständige Landi-Organisationen. Doch die Frage stellt sich: Wie lange noch? Denn derzeit wird laut über eine Fusion nachgedacht. An den Genossenschaftsversammlungen im April und Mai wurden die Mitglieder über das Vorhaben informiert.

Danach ist eine Projektgruppe mit Vertretern aller drei Landis gegründet worden. Das lässt Martin Stalder, Präsident der Landi Aemme, auf Anfrage schriftlich verlauten. Die Gruppe werde in den kommenden Monaten die «Chancen und Risiken einer Partnerschaft abwägen».

Vieles ist noch offen

Weshalb streben die Landis im mittleren Emmental einen Zusammenschluss an? Martin Stalder erwähnt die rückläufige Zahl von landwirtschaftlichen Betrieben. Zudem würden «organisatorische und personelle» Faktoren für eine Fusion sprechen. Diese hätte den Vorteil, dass sich Führungspersonen in den Bereichen Agro, Detailhandel, Energie, Rechnungswesen und Controlling «professionalisieren» könnten – das sei derzeit nicht möglich, führt der Präsident der Landi Aemme aus.

Es stellt sich die Frage, ob es durch die Fusion zu Ladenschliessungen und Stellenabbau kommen könnte. In dieser Frage hält sich Stalder bedeckt: «Für Aussagen zu solch konkreten Punkten ist es viel zu früh.» Er lässt einzig verlauten, dass eine «starke und professionelle Landi» in der Region Stellen sichere.

Klar ist: Die Mitglieder der drei Landi-Organisationen werden über ein Zusammengehen ihrer Landi bestimmen können. Doch wann die Abstimmungen stattfinden würden, sei noch offen, erklärt Martin Stalder. Unklar sei auch noch, wann Infoanlässe stattfinden würden. «Zunächst wird die eingesetzte Projektgruppe ihre Arbeit aufnehmen.» Stalder betont, dass das Projekt noch ganz am Anfang stehe.

cbb

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