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Manchmal hilft nur noch ein Schuss

Ein Tag mit einem Wildhüter ist aufregend, hat entschleunigende Phasen und wartet zuweilen mit unschönen Bildern auf.

Ein Jäger hat ein offensichtlich krankes Reh erlegt.
Ein Jäger hat ein offensichtlich krankes Reh erlegt.
Marcel Bieri
«Das ist nicht waidmännisch», sagt Wildhüter Fritz Dürig.
«Das ist nicht waidmännisch», sagt Wildhüter Fritz Dürig.
Marcel Bieri
Brav warten die Langhaarhunde im Auto auf ihren Einsatz.
Brav warten die Langhaarhunde im Auto auf ihren Einsatz.
Marcel Bieri
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Es ist Mittwoch. Die Jäger sind unterwegs. Für Wildhüter Fritz Dürig war es daher nicht einfach, einen Treffpunkt festzulegen. Denn an solchen Tagen weiss er noch weniger als sonst, wo die Spürnase seines Diensthundes gefragt sein wird.

Um acht Uhr an der verabredeten Stelle auf ihn wartend, mache ich mich also auf einen turbulenten, hektischen Tag gefasst und bin gespannt, wohin uns die erste schnelle Fahrt wohl bringen wird. Der 55-Jährige schlägt vor, noch kurz einen Kaffee zu trinken. «Wer weiss, ob dafür später Zeit sein wird.» Danach will er in Eggiwil ein Reh beurteilen und entscheiden, ob es verwertbar sei.

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