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Mehr Sicherheit für spazierende Senioren

Die Gemeinde Utzenstorf will beim Alterszentrum Mösli auf der Waldstrasse einen Fussweg bauen. Genutzt wird die ­Strecke vor allem von Heim­bewohnern und deren Angehörigen.

Der Gehweg wird links neben der Strasse gebaut.
Der Gehweg wird links neben der Strasse gebaut.
Thomas Peter

Der Weg ist das Ziel, lautet ein viel zitiertes Sprichwort. Auf die Gemeinde Utzenstorf trifft es im wahrsten Sinne des Wortes zu. Denn sie plant einen neuen Fussweg. Das Projekt ist ausgearbeitet, der Gemeinderat hat den Kredit über 244 000 Franken genehmigt, das fakultative Referendum gegen den Kreditbeschluss wurde nicht ergriffen. Noch fehlt die Baubewilligung, das Ziel ist aber zum Greifen nah.

Eine dunkle Strecke

Hanspeter Rentsch, Leiter der Utzenstorfer Bauverwaltung, erklärt, weshalb der Fussweg gebaut wird: «Im Verkehrsrichtplan der Gemeinde steht, dass auf der Waldstrasse eine sichere Langsamverkehrsverbindung umgesetzt werden soll.» Die Strasse sei eine gut frequentierte Fussgängerstrecke vom Alterszentrum Mösli Richtung Abzweiger Bahnhofstrasse. Sie sei gerade bei Bewohnern des Mösli und deren Angehörigen beliebt, so Rentsch. Es sei aber ein dunkler Abschnitt im Wald ohne Beleuchtung und entsprechend nicht gut gesichert.

Deshalb soll nun laut dem Bauverwalter etwas abgesetzt von der Waldstrasse ein zweieinhalb Meter breiter Fussweg gebaut werden. Vom Zentrum Mösli bis zur Nachbarliegenschaft ist direkt angrenzend an die Strasse ein Trottoir vorgesehen. Danach folgt der mit einem Grünbereich von der Strasse abgetrennte Gehweg. Die gesamte Strecke beträgt etwa 250 Meter. Damit der Weg mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Rollatoren problemlos befahren werden könne, werde ein Asphaltbelag eingebaut, so Rentsch.

Wichtiger Teil des Projekts ist auch die künftige Beleuchtung. Rentsch betont: «Es wird nur der Fussweg beleuchtet, nicht aber die Strasse selbst.» Einzige Ausnahme: Der Knoten, wo sich die Strasse, der Radweg Richtung Emme und Bahnhof sowie der künftige Fussweg kreuzen werden. Dort werde die gesamte Kreuzung ausgeleuchtet.

Insgesamt sind laut Rentsch acht neue Strassenlampen vorgesehen. Zwei als Ersatz für bestehende, fünf neue entlang des Fussweges und eine beim oben erwähnten Knotenpunkt. Die Lampen würden aber nicht die ganze Nacht hindurch leuchten. «Da der Weg nachts kaum benutzt wird, soll die Beleuchtung so programmiert werden, dass sie abgesenkt oder sogar abgeschaltet wird.»

Noch im Winter beginnen

Für den Fussweg muss knapp 1000 Quadratmeter Wald gerodet werden. Die gleiche Fläche muss danach in Utzenstorf wieder aufgeforstet werden. Dies werde etwas ausserhalb des Dorfes an der Koppigenstrasse getan, erklärt der Bauverwalter.

Die Gemeinde will mit dem Bau so bald wie möglich beginnen. Die Baumeisterarbeiten seien bereits vergeben worden, sagt Rentsch. «Natürlich unter dem Vorbehalt, dass wir die Bewilligung erhalten.» Der Baubeginn ist durchaus im Winter denkbar, einzig der Asphaltbelag könne nicht eingebaut werden, wenn es zu kalt sei, sagt er. Deshalb sei es schwierig abzuschätzen, wann der Fussweg an der Waldstrasse wirklich fertig sei. Somit gilt auch hier: Der Weg ist das Ziel.

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