Rätselhafte Serie von Brandstiftungen geht weiter

Burgdorf

In der Silvesternacht legten Unbekannte ein Feuer in der Sendemastanlage Rothöhe in Burgdorf. Es ist der dritte Brand in einer Sendeanlage seit dem 26. Dezember.

Seit dem 26. Dezember wurden in drei Sendemastanlagen Feuer gelegt. Bei allen Anlagen wurden die Türen aufgebrochen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Quelle: Google Maps

Im Raum Emmental/Oberaargau geht die rätselhafte Serie von Brandstiftungen weiter. Zum dritten Mal innert sechs Tagen legten Unbekannte ein Feuer in einer Sendemastanlage, diesmal in Burgdorf. Vor einer Woche waren Mobilfunkanlagen in Grösshöchstetten und Langenthal Ziel der Täter.

Der Brand auf der Rothöhe wurde in der Silvesternacht kurz vor dem Jahreswechsel entdeckt. Die Einsatzkräfte fanden eine aufgebrochene Tür vor sowie einen brennenden Abfallcontainer. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Zur Höhe des Sachschadens machte die Kantonspolizei Bern am Neujahrstag keine Angaben.

Radiosender betroffen

Bei der Anlage in Burgdorf handelt es sich um eine Fernseh- und Radiosendeanlage. Deshalb war auch der Emmentaler Radiosender Neo 1 betroffen. Wegen dem Brand in Burgdorf sei der Sender auf der entsprechenden UKW-Frequenz nicht erreichbar, schreibt Neo 1 auf Facebook. Auf geposteten Bildern ist zudem gut zu erkennen, mit welcher Energie der oder die Täter vorgegangen sein müssen. So zeigt ein Bild eine aufgebrochene und aufgebogene Stahltür in der Anlage. Ein anderes zeigt zerstörte Schalt- und Sicherungskästen.

Am 26. Dezember hatte die Polizei bereits einen Brand in einer Sendemastanlage in Grosshöchstetten entdeckt. Am gleichen Tag spätabends gab es einen Brand in einer Anlage in Langenthal. In allen drei Fällen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von Brandstiftung aus. Die Polizei sucht Zeugen.

tag/sda

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