Schüler erhalten eigene Laptops

Rüegsau

Die Gemeinde Rüegsau rüstet bei den Computern auf und stellt sieben neue Schulcontainer auf.

Die Schülerinnen und Schüler dürfen den Laptop auch nach dem Ende der Schulzeit behalten.

Die Schülerinnen und Schüler dürfen den Laptop auch nach dem Ende der Schulzeit behalten.

(Bild: iStock)

Die Ausbildung des Nachwuchses ist in Rüegsau immer wieder Thema: Wird das Oberstufenzentrum in Rüegsauschachen nun saniert? Wenn ja, zu welchem Preis? Wenn nein, wohin mit den Kindern? Ein Bürgerkomitee hat vor drei Monaten die nötigen Unterschriften gesammelt, um die Abstimmung über das Schulhaus bald neu aufzugleisen. So weit, so bekannt.

Aus der neusten Mitteilung des Gemeinderats geht nun hervor, dass im April mehrere Kredite gesprochen wurden, um die Computerinfrastruktur stark auszubauen. Sprich, das 2016 genehmigte ICT-Konzept für die Schulen wird gestaffelt umgesetzt. ICT steht für Informations- und Kommunikationstechnik. Notwendig wurde das Konzept einst wegen des Lehrplans 21, der in der Primarschule Informatik als eigenständiges Fach führt und auch in der Oberstufe auf die modernen Technologien setzt.

110'000 Franken für Server

Konkret heisst das, die neuen Oberstufenschüler werden jeweils mit einem eigenen Laptop ausgerüstet, den sie auch nach dem Ende der Schulzeit behalten dürfen. Gemeindepräsident Andreas Hängärtner: «Als ich zur Schule ging, bekamen wir einen Füllfederhalter, heute gibts einen Laptop. So verändern sich die Zeiten.» Hängärtner betont aber, dass es klare Vereinbarungen mit den Schülern in Sachen Laptop geben werde. Dafür sind für die kommenden drei Jahre 132'000 Franken budgetiert. Ersetzt werden auch die Geräte, mit denen die Primarschüler und die Lehrerschaft arbeiten. Dies kostet voraussichtlich 155'000 Franken.

Ausserdem genügt die momentane ICT-Infrastruktur der Gemeindeschulen den Anforderungen des modernen Informatikunterrichts nicht mehr. So ist es notwendig, Netzwerke und Server auszutauschen. Dafür wurden zwei Kredite gesprochen: Einerseits 120'000 Franken für den Ersatz der Netzwerkinstallationen und andererseits 110'000 Franken für die Inbetriebnahme der neuen Serverinfrastruktur.

Platzmangel vermindern

Gleich mit der Umsetzung des ICT-Konzepts werden auch die neuen Schulraumcontainer für den Informatikunterricht erschlossen. Sieben solche Container sollen für das kommende Schuljahr aufgestellt werden, um den Platzmangel zu vermindern. Darin werden Klassenzimmer, Gruppenräume, Fachunterrichtszimmer und Lehrerarbeitsplätze eingerichtet.Mit dem bereits installierten stehen neu acht Schulraumcontainer auf dem Areal.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt