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Streit in der EDU – Waber von Friedli enttäuscht

Gemeindepräsident und EDU-Vorstands­mitglied Christian Waber und EDU-Wahlkampfleiter Martin Friedli haben derzeit das Heu nicht auf der gleichen Bühne, wie Wabers energische Reaktion auf einen BZ-Artikel verdeutlicht.

«Die EDU liebäugelt mit einer Beschwerde». So titelte diese Zeitung am Montag ihren Artikel über die bevorstehenden Gemeindewahlen in Sumiswald. Darin beschwerte sich EDU-Wahlkampfleiter Martin Friedli über einen Entscheid des Gemeinderats. Dieser hatte beschlossen, den neu gewählten Gemeindepräsidenten Fritz Kohler im Gemeinderat als EDU-Vertreter zu betrachten.

Die Überlegungen des Gemeinderats sind nachvoll­ziehbar: Immerhin war Kohler noch bis vor wenigen Wochen Geschäftsleitungsmitglied der nationalen EDU. Kurz vor seiner Wahl zum Gemeindepräsidenten legte er seine Chargen ­jedoch nieder und ist seither als parteiloser bürgerlicher Kandidat aufgetreten. Das Ziel dieses Manövers war klar: Wäre Kohler im Gemeinderat als Parteiloser anerkannt worden, wären die Chancen der EDU, den Gemeinderatssitz von Barbara Maurer zu verteidigen, intakt gewesen.

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