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Tempo 30 kommt nicht gut an

Die Bevölkerung will endlich vom Verkehr entlastet werden: Der Infoabend des Kantons zur Umfahrung in Oberburg brachte zwar Kritik, aber keine grundsätzliche Ablehnung.

Die Pläne für die Löwenkreuzung sind umstritten. Hier ist ein Minikreisel geplant, was einige Bürger nicht gut finden.

Die Pläne für die Löwenkreuzung sind umstritten. Hier ist ein Minikreisel geplant, was einige Bürger nicht gut finden.

(Bild: Christian Pfander)

Zur vierten und letzten Infoveranstaltung hatte der Kanton die Oberburgerinnen und Oberburger geladen. Zuvor präsentierten die Projektverantwortlichen die geplante Verkehrssanierung bereits in Lyssach, Burgdorf und Hasle. In der voll besetzten Aula zeigte sich, dass das Interesse an einer Umfahrung gross ist und die Bevölkerung endlich von der für viele unsäglichen Blechlawine entlastet werden möchte. Etwa 18500 Fahrzeuge fahren im Durchschnitt pro Tag mitten durchs Dorf. Drei Viertel davon passieren Oberburg nur, um ins obere Emmental oder Richtung Autobahn zu gelangen. Der Ort kämpft also vor allem mit Durchgangsverkehr.

Berner Zeitung

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