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«Ich liebe dich. Verzeih mir»

Er habe seine Frau im Affekt getötet, sagte der Mann, der in Hasle seine Ehefrau umgebracht hatte, vor dem Regionalgericht Emmental-Oberaargau. Schuldbewusstsein lässt der Tunesier nicht erkennen.

Johannes Hofstetter
Im Februar 2016 (6.2.2016) wurde in Hasle bei Burgdorf eine Frau tot aufgefunden.
Im Februar 2016 (6.2.2016) wurde in Hasle bei Burgdorf eine Frau tot aufgefunden.
Daniel Fuchs
Der mutmassliche Täter befindet sich in Haft.
Der mutmassliche Täter befindet sich in Haft.
Daniel Fuchs
Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt wurden aufgenommen.
Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt wurden aufgenommen.
newspictures.ch
Die Polizei im Einsatz vor Ort.
Die Polizei im Einsatz vor Ort.
Die leblose Frau ist Opfer eines Gewaltdelikts.
Die leblose Frau ist Opfer eines Gewaltdelikts.
Der Tatort wurde abgesperrt.
Der Tatort wurde abgesperrt.
newspictures.ch
Vor dem Haus wurde ein weisses Zelt aufgebaut.
Vor dem Haus wurde ein weisses Zelt aufgebaut.
newspictures.ch
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Die letzten Minuten im Leben von Nadine F.* verliefen wie ein Horrorfilm: Nach einem Streit mit ihrem Ehemann Ali* begab sie sich in den frühen Morgenstunden des 6. Februar 2016 in das Schlafzimmer ihres verwahrlosten Hauses zwischen den Bahngeleisen und der Emme in Hasle.

Der 36-jährige Tunesier presste seinen Körper gegen die Türe, bis sie nachgab. Dann stach er mit einem Küchenmesser immer wieder auf die Mutter von zwei fremdplatzierten Kindern ein. Am Ende schlitzte er ihr den Hals von der Kehle bis zur Wirbelsäule auf. Er nahm die Leiche in die Arme, sagte zu ihr: «Ich liebe dich. Verzeih mir bitte», und wartete dann rauchend und Kaffee trinkend auf die von ihm avisierte Polizei.

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