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Viel Platz für den kleinen König

Der vom Aussterben bedrohte Wachtelkönig hat sich auf Geissschwand in Eggiwil ein Nest gebaut. Damit er in Ruhe brüten kann, dürfen die Landwirte eine Hektare besten Heu­grases bis zum 20. August nicht mähen.

Auf der Fläche bleibt Gras stehen, mit dem die Landwirte ihre 120 Stück Vieh im Winter einen halben Monat lang füttern könnten.
Auf der Fläche bleibt Gras stehen, mit dem die Landwirte ihre 120 Stück Vieh im Winter einen halben Monat lang füttern könnten.
Thomas Peter
Der Wachtelkönig brütet irgendwo mitten im Feld.
Der Wachtelkönig brütet irgendwo mitten im Feld.
BirdLife Schweiz
Eva Inderwildi leitet das Artenförderungsprogramm Wachtelkönig bei Bird Life Schweiz.
Eva Inderwildi leitet das Artenförderungsprogramm Wachtelkönig bei Bird Life Schweiz.
BirdLife Schweiz
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Eines Abends war da dieses Geräusch. Mit «so ein äh-ääh» umschreibt es Marcel Schenk. Er betreibt auf Geissschwand in der Gemeinde Eggiwil zusammen mit seinem Bruder einen Landwirtschaftsbetrieb. Es war der Nachbar, der zuerst auf den ungewohnten Vogellaut aufmerksam geworden ist.

Immer abends habe man ihn gehört. In dem Gebiet wunderte man sich – so sehr, dass eines Tages jemand die Vogel­warte Sempach anrief. «Dort schlugen sie Alarm beim Schweizer Vogelschutz und dem Jagdinspektorat des Kantons Bern», erzählt Schenk.

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