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Viele unterschätzen den Aufwand

Wein aus dem eigenen Rebberg herzustellen und zu geniessen, ist der Traum von vielen – auch im Emmental. Rebbaukommissär Jürg Maurer rät nicht davon ab, aber er zeigt die Grenzen auf.

Wer hat nicht schon davon geträumt, einmal Trauben aus dem eigenen Rebberg zu keltern und den hoffentlich feinen Tropfen an einem lauen Sommerabend auf der Terrasse zu geniessen? Dass dieser Traum auch im Emmental wahr werden kann, beweisen Hobbywinzer Jahr für Jahr in Affoltern, Heimiswil, Langnau, Lützelflüh und Wynigen und in angrenzenden Gemeinden wie Vechigen, Bolligen, Bowil, Kiesen und Konolfingen.

In ihren kleinen Rebbergen pflegen sie mit viel Enthusiasmus und Freude die Gewächse. Zu ihnen gehören zum Beispiel Bendicht Beglinger, der an einem Südhang in Lützelflüh Blauburgunder kultiviert, oder auch Walter Oppliger. Er hat seinen Rebberg im Hofholz in den Wynigenbergen. Einer, der erst mit dem eigenen Weinberg – am liebsten in der Zähringerstadt – liebäugelt, ist der frühere Leiter der Burgdorfer Baudirektion Peter Hänsenberger.

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