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Vom Verdruss in den Aussenbezirken

Auch in der Oberemmentaler Metropole herrscht ein Stadt-Land-Konflikt. Er offenbarte sich im Parlament, als es um die Frage ging, ob mehr Strassen einen Hartbelag erhalten sollen.

Auf Wegen wie diesem auf Ober Rämis (Archivbild) bleibt zweifellos kein Auto sauber. Bild: Hans Wüthrich
Auf Wegen wie diesem auf Ober Rämis (Archivbild) bleibt zweifellos kein Auto sauber. Bild: Hans Wüthrich

Das Anliegen ist ihnen wichtig. Einige Bürger, die in Langnauer Aussenbezirken wohnen, nahmen sich die Mühe, die Debatte des Grossen Gemeinderates mitzuverfolgen. Sie wollten offenbar mit eigenen Ohren hören, mit welchen Argumenten man ihnen saubere Strassen verwehren will.

Martin Kohler (EVP) und Stefan Hiltbrunner (SVP) hatten eine Motion eingereicht, die verlangte, dass fünf bestimmte Naturstrassen einen Hartbelag erhalten. Sie argumentierten mit hohen Unterhaltskosten und dem Dreck, den ungeteerte Strassen mit sich bringen. Im SVP-dominierten Gemeinderat stiess der Wunsch auf offene Ohren. «Ich kann den Dreck bestätigen», sagte der für das Bauwesen zuständige Gemeinderat Beat Gerber. Zu seinem Bauernhof führt ebenfalls ein Stück Naturstrasse.

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